Archiv - Mai 2018

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Disruption: ein Buzzword?
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Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?
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Vertrauen ist gut, Kontrolle auch
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Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1
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Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme
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Motivation heißt auch Selbstverantwortung
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Mentaler Extremismus lauert überall
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Workshop auf profilingvalues Jahreskongress in Berlin: So nutzen Sie den „Leadership Excellence Report“
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Die Kraft der Unterscheidungen

Disruption: ein Buzzword?

Was halten Sie von einem echten Grundvermögen, das Menschen, Produkte oder Unternehmen auszeichnet? Ein Thema, das in vielerlei Gewändern regelmäßig im Fokus steht? Es ist die Fähigkeit, sich selbst oder anderes neu zu erfinden – in aller Munde und fast schon zum Buzzword mutiert: Disruption.

Das englische „to disrupt“ bedeutet „stören, zerreißen, durchschlagen“, aber auch „einen Plan durchkreuzen“. Disruptives Denken und Handeln zerstört oder durchkreuzt etwas. Für uns allerdings ist dieses Wort unklug gewählt, hat aber in seiner martialischen Aggressivität Verbreitung und damit seine Berechtigung gefunden. Doch was bedeutet es? Disruptive Vorgänge stellen alles Bekannte radikal auf den Kopf. Bisherige Erfolgsmodelle zerfallen und mit ihnen die Unternehmen, die durch sie überholt werden. Insolvenz oder Übernahme, lautet dann die Frage. Doch die treffendste Bezeichnung für uns ist einfach „etwas neu erfinden“.

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Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?

In einem Seminar vor ein paar Wochen fragte mich ein Teilnehmer, welches das am meisten unterschätzte Werkzeug von Leading Simple© sei. Diese Frage überraschte mich. Kein Teilnehmer hatte mich das bisher je gefragt. Nach kurzer Überlegung war mir aber schnell klar: Systeme schaffen. Die Frage nach dem Warum beantwortete ich folgendermaßen:

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Vertrauen ist gut, Kontrolle auch

„Wer vertraut, braucht nicht zu kontrollieren“, höre ich praxisfremde Führungstheoretiker immer wieder predigen. Für mich ist dieser Aufruf Realitätsverzerrung pur. Informationen fließen durch und aus Vertrauen. Vor allem jene internen Informationen, ohne die eine Führungskraft blind wäre. Vertrauen ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Es ist weder Softskill noch nice to have. Vertrauen ist Geld. Das bringt die Sache auf den Punkt! Das wird klar, wenn wir uns überlegen, was passiert, wenn Menschen zum Beispiel den Banken ihr Vertrauen entziehen.

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Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 2 der Blogreihe Schädliche Zeitreisen

In Zeiten digitaler Dauerkommunikation und Arbeitsverdichtung lauern ständig und überall neue Reize, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mittlerweile ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass wir nur halb da sind: körperlich anwesend, aber gedanklich irgendwo anders.

  • Warum ist das ein Problem?
  • Und was gewinnen Sie, wenn Sie bewusst in die Pflege Ihrer mentalen Präsenz investieren?

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Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme

Zahlreiche Studien belegen, dass Führen ein erlernbarer Beruf ist. Dazu bedarf es einer sauber durchdachten Berufsausbildung. Es geht um den konkret erlernbaren nächsten Schritt in der persönlichen Entwicklung. Als Beispiel: Ergebnisorientierung bedeutet für einen Auszubildenden, Abteilungsleiter, Managing Director oder Inhaber etwas anderes. Das Thema ist das gleiche, das Bewusstsein ein anderes. Das gilt genauso für die Aufgaben „Menschen fördern“, „Unternehmenszweck erfüllen“ oder „Systeme schaffen“.

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Motivation heißt auch Selbstverantwortung

Das motiviert mich nicht“, stellt meine Vertriebsmitarbeiterin im Innendienst fest. Sie verschränkt ihre Arme, lehnt sich zurück in ihrem Bürostuhl und rollt ihre Unterlippe nach vorne. Sie schaut mich, den Marketing- und Vertriebsdirektor, herausfordernd an. Gerade hatte ich eine neue Vertriebsstrategie vorgestellt. 22 Mitarbeiter sind anwesend. 44 Augen schauen mich voller Spannung an. Sie warten auf meine Reaktion. Ich kann ihre Gedanken förmlich hören: Wie wird er damit umgehen? Verliert er die Fassung? Sie starren mich an. Stille. Ich warte ab. Dann sage ich ruhig: Ich motiviere niemanden, ich arbeite mit motivierten Menschen zusammen.

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Mentaler Extremismus lauert überall

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.“ Stimmt dieses Sprichwort? Wenn ja, haben Sie schon einmal gelogen? Oder mehrmals? Zahlreiche wissenschaftliche Studien attestieren dem Menschen häufiges Lügen. Kann man Ihnen also noch glauben oder sind Sie ein Lügner?

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Workshop auf profilingvalues Jahreskongress in Berlin: So nutzen Sie den „Leadership Excellence Report“

Liebe Führungskräfteentwickler,

  • wie fühlen sich Führungskräfte, wenn Ihnen der „Leadership Excellence Report“ angeboten wird?
  • Welchen Nutzen leistet diese Führungskompetenzanalyse?
  • Und wie kommunizieren wir vorab passend und bereiten uns als Berater ideal vor?

Die Dreipunkt-Kommunikation und andere geeignete Hilfsmittel stellt Navina Bündert im exklusiven Workshop „Der Leadership Excellence Report in der Anwendung – Nutzen für die Führungskraft und wichtige Hinweise für Berater“ vor. Der Workshop ist Teil des ganztägigen 7. profilingvalues Jahreskongresses am 15. Juni in Berlin! Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!

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Die Kraft der Unterscheidungen

Wie viele Schneesorten kennen Sie? Mir fallen nur Firn, Pulver- und Pappschnee ein. Deren Beschaffenheit? Da habe ich nur vage Vorstellungen. Eine schwache Fähigkeit zu differenzieren. Eine mangelhafte Kompetenz. Wie viele Schnee-Unterscheidungen kennt dagegen ein Skipräparator bei der Vierschanzentournee? Oder ein Bergführer am Matterhorn? Oder um wie viel besser liest ein Profigolfer die beeinflussenden Wetterverhältnisse beim Abschlag als ein Hobbygolfer?

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