Herzlich willkommen im Führungsblog
der Grundl Leadership Akademie!

Erfahren Sie alles über Führung und profitieren Sie von den
wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen der Experten

1
Vorsicht, Rudelbildung! Wenn Gruppendynamik Veränderungen torpediert
2
Transformation – was bedeutet das eigentlich?
3
Die Selbstoptimierungsfalle
4
Bezahl mir mehr!
5
Warum es manchmal schwer fällt loszulassen
6
Disruption: ein Buzzword?
7
Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?
8
Vertrauen ist gut, Kontrolle auch
9
Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1
10
Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme

Vorsicht, Rudelbildung! Wenn Gruppendynamik Veränderungen torpediert

„Ich bin Change-Profi. Mein Vorname ist „Change“, mein Nachname „Management“. Jeden Morgen stehe ich mit einem anderen Fuß zuerst auf.“ Leere Sätze, auswendig gelernt, so nichtssagend wie labberiges Toastbrot voll leerer Kalorien. Gehört von Bewerbern, die sagen, was gefragt scheint, wenn es um Veränderungskompetenz geht. Jeder weiß, wie wichtig Fähigkeit und Willen zum Wandel sind. Doch primär sehnen wir uns nach Beständigkeit, Sicherheit und Orientierung. Deshalb klingt unser Bekenntnis zum Neuen oft so aufgesetzt.

Weiterlesen

Transformation – was bedeutet das eigentlich?

Werfen wir einen Blick auf die Wikipedia Definition:

Transformation (Betriebswirtschaft)

„Unter Transformation versteht man den Prozess der Veränderung, vom aktuellen Zustand (IST) hin zu einem angestrebten Ziel-Zustand in der nahen Zukunft. Eine Transformation repräsentiert einen fundamentalen und dauerhaften Wandel.

Permanente Transformationsprozesse sind im heutigen Zeitalter für Unternehmen aufgrund der revolutionären Entwicklung (durch Digitalisierung, Globalisierung, etc.) und dem schnellen Wirtschaftswachstum unumgänglich. Unter anderem soll der Transformationsprozess dazu dienen, den Veränderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden und sich immer wieder schnell wandelnden Märkten anpassen zu können.

Während die Wirtschaft als Ganzes schon immer einem gewissen Transformationsdrang unterlag, der sich vor allem in volkswirtschaftlichen Entwicklungen abzeichnete, lässt sich auf betriebswirtschaftlicher Ebene ein konkreter Handlungsrahmen für Veränderungsprozesse abbilden. Dieser betrifft neben einer gesamten Branche auch das Unternehmen an sich.“

Weiterlesen

Die Selbstoptimierungsfalle

Halbzeit. Fast sechs Monate ist das Jahr jetzt alt. Manche nutzen ja speziell den Jahreswechsel, um tiefer nachzudenken. Warum nicht öfter? Vermutlich, weil der Alltag eine Tretmühle ist. So auf die Art: Einmal im Jahr hebe ich den Kopf. Sonst wird geackert. Abgearbeitet. Nach Selbstbestimmung klingt das nicht. Ein Vorschlag: Lassen Sie uns kurz den Kopf hochnehmen – jetzt. Doch Vorsicht! Folgende Fragen verführen zum Nachdenken. Und auf jeden Fall zu mehr Substanz. Versprochen!

Weiterlesen

Bezahl mir mehr!

Fordernd steht Müller vor seinem Chef: „Es wäre mal wieder Zeit, mein Gehalt aufzustocken!“ Der Chef schaut prüfend: „Wie sieht es denn mit Ihren Ergebnissen aus? Wenn ich es richtig sehe, sind die nicht besser als im Vorjahr.“ Interessant, was hier passiert: Müller verlangt mehr Geld für gleiche Leistung – und dabei geht es ihm nicht nur um eine Summe, sondern auch um Gerechtigkeit. „Da ich besser bin als Meier, muss ich auch mehr verdienen als er.“ So denkt er und tappt dabei in die Falle der Überlegenheitsillusion.

Weiterlesen

Warum es manchmal schwer fällt loszulassen

Wie kommt es, dass Autofahrer manchmal stur der Straße folgen, obwohl längst klar ist, dass sie sich verfahren haben? Was treibt Studenten an, die durch alle Prüfungen fallen, ihr Studium unreflektiert entschlossen weiterzuführen? Wieso stehen manche Personen zu ihrem Ehepartner, obwohl dieser ein unmoralisches Leben führt?

Weiterlesen

Disruption: ein Buzzword?

Was halten Sie von einem echten Grundvermögen, das Menschen, Produkte oder Unternehmen auszeichnet? Ein Thema, das in vielerlei Gewändern regelmäßig im Fokus steht? Es ist die Fähigkeit, sich selbst oder anderes neu zu erfinden – in aller Munde und fast schon zum Buzzword mutiert: Disruption.

Das englische „to disrupt“ bedeutet „stören, zerreißen, durchschlagen“, aber auch „einen Plan durchkreuzen“. Disruptives Denken und Handeln zerstört oder durchkreuzt etwas. Für uns allerdings ist dieses Wort unklug gewählt, hat aber in seiner martialischen Aggressivität Verbreitung und damit seine Berechtigung gefunden. Doch was bedeutet es? Disruptive Vorgänge stellen alles Bekannte radikal auf den Kopf. Bisherige Erfolgsmodelle zerfallen und mit ihnen die Unternehmen, die durch sie überholt werden. Insolvenz oder Übernahme, lautet dann die Frage. Doch die treffendste Bezeichnung für uns ist einfach „etwas neu erfinden“.

Weiterlesen

Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?

In einem Seminar vor ein paar Wochen fragte mich ein Teilnehmer, welches das am meisten unterschätzte Werkzeug von Leading Simple© sei. Diese Frage überraschte mich. Kein Teilnehmer hatte mich das bisher je gefragt. Nach kurzer Überlegung war mir aber schnell klar: Systeme schaffen. Die Frage nach dem Warum beantwortete ich folgendermaßen:

Weiterlesen

Vertrauen ist gut, Kontrolle auch

„Wer vertraut, braucht nicht zu kontrollieren“, höre ich praxisfremde Führungstheoretiker immer wieder predigen. Für mich ist dieser Aufruf Realitätsverzerrung pur. Informationen fließen durch und aus Vertrauen. Vor allem jene internen Informationen, ohne die eine Führungskraft blind wäre. Vertrauen ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Es ist weder Softskill noch nice to have. Vertrauen ist Geld. Das bringt die Sache auf den Punkt! Das wird klar, wenn wir uns überlegen, was passiert, wenn Menschen zum Beispiel den Banken ihr Vertrauen entziehen.

Weiterlesen

Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 1 der Blogreihe Schädliche Zeitreisen

In Zeiten digitaler Dauerkommunikation und Arbeitsverdichtung lauern ständig und überall neue Reize, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mittlerweile ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass wir nur halb da sind: körperlich anwesend, aber gedanklich irgendwo anders.

  • Warum ist das ein Problem?
  • Und was gewinnen Sie, wenn Sie bewusst in die Pflege Ihrer mentalen Präsenz investieren?

Weiterlesen

Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme

Zahlreiche Studien belegen, dass Führen ein erlernbarer Beruf ist. Dazu bedarf es einer sauber durchdachten Berufsausbildung. Es geht um den konkret erlernbaren nächsten Schritt in der persönlichen Entwicklung. Als Beispiel: Ergebnisorientierung bedeutet für einen Auszubildenden, Abteilungsleiter, Managing Director oder Inhaber etwas anderes. Das Thema ist das gleiche, das Bewusstsein ein anderes. Das gilt genauso für die Aufgaben „Menschen fördern“, „Unternehmenszweck erfüllen“ oder „Systeme schaffen“.

Weiterlesen