Herzlich willkommen im Führungsblog
des Grundl Leadership Institut!

Erfahren Sie alles über Führung und profitieren Sie von den
wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen der Experten

1
Die Entwicklung des Menschen ist unantastbar
2
Verantwortung tragen – Selbstwirksamkeit leben
3
Verantwortlichkeit vs. Beliebtheit
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Manipulation? Nein! Beeinflussen? Ja!
5
Disziplin und Konsequenz
6
Die Führungskraft der Zukunft beweist Charakter
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Den Menschen sehen, wie er ist – stark und schwach
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Verständlich sprechen – erfolgreich führen
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Kennen vs. Können
10
Anerkennen, was ist

Die Entwicklung des Menschen ist unantastbar

Sie zu fördern ist Verpflichtung jeder Führungskraft

Lippenbekenntnisse von Chefs sind häufig Wachstumsbremsen von Mitarbeitern. Dabei hören wir von ebendiesen Führungskräften Sätze wie: „Ich hätte gerne, dass meine Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen.“ Diese Führungskräfte sind ziemlich schockiert, wenn wir darauf erwidern: „Nein, das wollen Sie nicht! Wenn Sie das wirklich wollten, wäre es doch schon so.“ Dann schauen die Gesprächspartner uns an wie die Figur eines Slapstick-Films, über die ein Eimer Wasser geleert wurde. Dabei ist unsere Antwort ganz einfach zu verstehen. Es ist noch nicht mal ein Vorwurf, nur eine Feststellung, die auf viel Erfahrung beruht.

Nur starke Chefs wollen starke Mitarbeiter

Es ist eine Tatsache: Mitarbeiter orientieren sich unbewusst an den eigentlichen und unausgesprochenen Wünschen und Bedürfnissen ihres Chefs und nicht an seinen Worten. Diese Regel lässt sich ebenso gut umgekehrt formulieren: Mit Signalen auf der unterbewussten Ebene machen Chefs ihren Mitarbeitern deutlich, was sie eigentlich erwarten. Demgegenüber ist das gesprochene Wort nahezu bedeutungslos. Es gibt sogar Sätze, die einem zuverlässig signalisieren, dass eine Führungskraft genau das Gegenteil seiner Lippenbekenntnisse herbeiwünscht. Je häufiger die Sätze benutzt werden, umso sicherer werden diese nicht gelebt.

Sätze wie „Ich wünsche mir Mitarbeiter, die wie Unternehmer im Unternehmen sind“ sind geradezu Klassiker. Wir erleben immer wieder Manager, die diesen Satz zwar aussprechen, sich in Wirklichkeit jedoch gehorsame Soldaten wünschen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ähnlich verhält es sich mit der Aussage: „Wir brauchen mehr Querdenker im Unternehmen!“ Wo diese Worte fallen, kann man sicher sein, dass alles gewünscht ist, bloß kein eigenständiges Denken. Wer sich als Führungskraft wirklich Querdenker in seiner Umgebung wünscht, hat sie bereits. Ist er hingegen von Duckmäusern und Jasagern umgeben, sind das garantiert die Leute, mit denen sich der Manager auch am wohlsten fühlt.

Was du sagst, ist, was du gerne hättest.
Was dich umgibt, ist das, was du bist.

Wenn du den Charakter eines Chefs kennenlernen willst, höre nicht auf seine Worte, sondern sieh dir die Menschen an, mit denen er sich umgibt. Sind sie schwach, abhängig und versuchen sie, es ihm recht zu machen? Dann ist ihr Harmoniebedürfnis auch das ihres Chefs. Oder sind sie selbstbewusst und kommunizieren mit ihrem Vorgesetzten auf Augenhöhe? Dann ist ihre Konfliktfähigkeit auch die ihres Chefs. Diese Sichtweise hilft Führungskräften und Mitarbeitern, sich selbst zu erkennen.

Jetzt ist auch der Satz „Der Fisch stinkt vom Kopf“ besser zu verstehen. Wer ihn als Führungskraft begriffen hat und an sich selbst überprüft, sieht, wie die Dinge positiv zu verändern sind. Nämlich indem er zunächst sich selbst ändert, statt mit Macht die Gedanken anderer zu manipulieren. Dieser Prozess erfordert Entschlossenheit – ist aber lohnenswert. Emotional und finanziell. Wenn der Chef sich klarmacht, was bisher seine eigentlichen Motive waren, hat er die Chance zur Veränderung. Und damit zu einer positiven Entwicklung seiner selbst, seiner Mitarbeiter und zu besseren Ergebnissen im Unternehmen. Natürlich ist es für das Selbstbild einer Führungskraft ein Schlag ins Gesicht, wenn sie sich eingestehen muss, dass sie es gut meint, aber nicht gut macht: Sie ist ein Gutmensch. Sie will eigentlich nur bewundert werden und im Mittelpunkt stehen. Ergebnisse und Wirkung sind nur Mittel zum Zweck. Die Einsicht dieser Tatsache wäre der Anfang einer Besserung.

Die Umstände, in denen wir leben oder arbeiten, führen uns immer vor Augen, was wir bis jetzt wirklich wollten. Doch wir können jederzeit anfangen, etwas anderes zu wollen – durch unsere Erkenntnis. Welch ein Geschenk! Menschliche Größe zeigt sich dort, wo das jemand freiwillig tut. Wo sich jemand entscheidet, in kleinen Schritten fähiger zur konstruktiven Auseinandersetzung zu werden und jeden Tag ein bisschen weniger klebrige Harmoniesoße um jeden Preis anzustreben. Dort entsteht menschliche Entwicklung. Zuerst beim Chef, dann bei den Mitarbeitern.

Wollen Sie zu dieser Art Menschenentwickler werden?

Sind Sie Führungskraft oder streben eine Führungsposition an? Wollen Sie Ihre Ergebnisse steigern und Mitarbeiter zu Mitdenkern entwickeln? Dann bewerben Sie sich jetzt für die Ausbildung zum Leading Simple Coach© des Grundl Leadership Institut und erfahren Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter wirksam weiterentwickeln können.

In der heutigen Zeit wird effektive Führung immer entscheidender. Digitalisierung, umkämpfte Märkte und steigende Personalkomplexität fordern eine Führungskraft. Die gute Nachricht: Führung ist erlernbar. Erfahren Sie in der Ausbildung zum Leading Simple Coach©, wie Sie Herausforderungen in Chancen verwandeln und Menschen professionell entwickeln:

  • Leading Simple Coach© Die Ausbildung zum Menschenentwickler
  • – 26. Juni 2019
  • Öschberghof, 78166 Donaueschingen

Weitere Infos finden Sie hier: https://akademie.grundl-institut.de/ls-coach/

Starke Menschen. Starke Ergebnisse. Starke Unternehmen.

Testen Sie uns! Fordern Sie uns! Es wäre uns eine Ehre!

Ihr Team vom Grundl Leadership Institut

Bildquelle: © Shad0wfall Pixabay

 

Verantwortung tragen – Selbstwirksamkeit leben

Der Newsroom bildet die Herzkammer der Kommunikation. Hier werden Nachrichten empfangen, weitergegeben und verarbeitet. Neben Strategieteam, Medien- und Themendesks sitzt hier der CvD, der Chef vom Dienst. Er ist für die Leitung des Kommunikationsprozesses verantwortlich. Er trägt Verantwortung, leitet an und muss gleichzeitig Vertrauen leben.

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Verantwortlichkeit vs. Beliebtheit

Everybody’s Darling is everbody’s Depp – das sagte schon Franz-Josef Strauß, ein Mann der gleichzeitig geliebt und gehasst wurde. Kaum ein deutscher Politiker polarisierte so wie das CSU-Urgestein aus Bayern.

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Manipulation? Nein! Beeinflussen? Ja!

„Wer von Ihnen ist selbstständig?“ Vierhundert Augenpaare schauen mich an. Nur wenige Hände derer gehen hoch, die selbst Unternehmer, Inhaber und vielleicht firmenbeteiligte Geschäftsführer sind. Die angestellten Zuhörer schauen unsicher. Ich wiederhole meine Frage etwas lauter. „Was will er von uns?“, so steht es in den Gesichtern geschrieben. Ich frage noch intensiver: „Wer von Ihnen ist selbstständig?“ Nun gehen langsam, aber sicher alle Hände hoch. Selbstständig sein, scheint für die meisten ein Arbeitsverhältnis zu beschreiben. Doch im Duden wird selbstständig mit eigenständig, nicht von außen gesteuert und in seinen Handlungen frei beschrieben.

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Disziplin und Konsequenz

Wie mühsam es sein kann, den eigenen Anweisungen zu folgen.

Beruflich mangelte es mir noch nie an Disziplin. Was ich mir vornehme, erledige ich mit großer Zuverlässigkeit. Ich gehöre zu jenen Menschen, die im Büro die „Macher“ sind. Ohne dabei selbst auf große innere Widerstände zu stoßen, folge ich meiner Arbeit. Und das gerne.

Schauen wir hingegen in mein Privatleben, sieht das Ganze anders aus. Vor allem was meine Gesundheit angeht. Hier verstricke ich mich immer wieder in denselben Ausreden und gescheiterten Versuchen. Es will mir zum Beispiel einfach nicht gelingen, Sport in meinen Alltag als festen Bestandteil zu integrieren. Das ärgert mich enorm. Mit jedem Versuch, der wieder im Nichts verebbt, werde ich deprimierter und hoffnungsloser. Gefangen in dem Gefühl, „es wieder nicht geschafft zu haben“, entwickelt sich zunehmend eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die zum wiederholten Scheitern verurteilt ist. In unserem Institut bin ich nun erstmals auf eine sehr inspirierende Sichtweise gestoßen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:

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Die Führungskraft der Zukunft beweist Charakter

Eine unglaubliche Möglichkeit: Am 4. April wird Boris Grundl auf dem GEDANKENtanken World Leadership Summit sprechen – auf dem als Highlight eine moderierte Unterhaltung mit Präsident Barack Obama stattfindet! Direkt im Anschluss daran teilt er als Speaker seine Gedanken rund um Leadership und Verantwortung. Denn: „Führung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist eine Entscheidung.“ 

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Den Menschen sehen, wie er ist – stark und schwach

„Das ist doch menschlich!“ Wie oft haben Sie diese Pauschal-Absolution schon gehört? Vor allem, wenn Eitelkeiten schwache Ergebnisse produzieren. Es scheint, als würden alle Fehler damit verzeihlich, egal wie groß und was ihre Ursache ist. Schon paradox: Führungskräfte vergeben Aufgaben im Glauben an die Stärke eines Menschen und um ihn zu fördern. Danach tolerieren sie sein Versagen, weil Menschen generell schwach und eben „so sind“? Welches Menschenbild stimmt denn nun?

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Verständlich sprechen – erfolgreich führen

Führungskräfte tragen Verantwortung. Die Gesellschaft erwartet von ihnen, dass sie beeindruckende Leistungen vollbringen. Gleichzeitig zeigen sie in vielerlei Hinsicht ein kurioses Verhältnis zur deutschen Sprache – und das beeinflusst ihren Umgang mit Mitarbeitern.

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Kennen vs. Können

„Das Grundl Leadership Institut erforscht und lehrt hochwertige Unterscheidungen, damit Ihr Leben zum besten Lehrer wird.“ Auf dem Instagram-Kanal von Boris Grundl berichten wir vom Team des Instituts regelmäßig von unseren persönlichen Erfahrungen zu dieser Mission. In meinem letzten IGTV-Video habe ich Ihnen von der Unterscheidung „Kennen vs. Können“ berichtet. Nun möchte ich Ihnen diese Erkenntnisse auch als Blogbeitrag zur Verfügung stellen.

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Anerkennen, was ist

Anerkennung – was löst dieses Wort in Ihnen aus? Denken Sie zuerst an Lob, Würdigung, Ehrung und Wertschätzung – Anerkennung von anderen? Oder spüren Sie, dass darin noch mehr steckt? Um Anerkennung geht es ebenfalls, wenn wir einen Rechtsanspruch oder Schuld anerkennen. Oder wenn wir unsere eigenen Möglichkeiten oder Limitierungen anerkennen. Doch so vielfältig Anerkennung auch ist, eines wird immer offenbar: Wenn wir etwas mit klarem Blick erfassen, erkennen wir an, wie etwas tatsächlich ist und nicht, wie wir es gerne hätten.

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