Autor -Grundl Leadership Institut

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Objektiv bleiben: Verlassen Sie Ihre Wunschwelt
2
Wie Sie von Freund und Feind respektiert werden
3
Loben und gelobt werden: Wie Sie wahre Anerkennung erhalten
4
„Nein“ sagen: So lernen Sie bewusste Zurückweisung
5
Schlagfertigkeit trainieren: So wirken Sie souverän
6
Wie handle ich verantwortungsbewusst?
7
Menschliche Transformation: Werden Sie der beste Mensch, der Sie sein können
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4 Phasen des lernens: Wie Sie dort eine Abkürzung finden, wo andere Umwege gehen
9
Wie übe ich Verantwortungsbewusstsein?
10
Wie entwickle ich Verantwortungsbewusstsein?

Über den Autor

Grundl Leadership Institut

Die Redaktion der Grundl Leadership Institut schreibt über verschiedene Facetten von Führung wie Führungsverantwortung und systematische Menschenentwicklung. Das Redaktionsteam transferiert in den Beiträgen relevante Managementlehren in die Praxis und greift damit wirkungsvoll den Leading Simple©-Gedanken des Grundl Leadership Institut auf: Menschen fördern – mit System.

Der intensive Austausch mit Boris Grundl und den Trainern des Grundl Leadership Institut liefert kontinuierlich neue Impulse, einzelne Aspekte von Führung zu beleuchten und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

Objektiv bleiben: Verlassen Sie Ihre Wunschwelt

Wie viel Interesse haben Sie an der Wahrheit? Wollen Sie hinter das schauen, was man Ihnen anbietet? Vermutlich werden Sie sagen, dass Sie von Ihren Mitmenschen größtmögliche Transparenz erwarten – von Ihren Vorgesetzten, Unternehmen oder einem Politiker. Aber wie sieht es mit Ihrer eigenen Wahrheit aus – mit dem, was Sie vielleicht nicht sehen wollen? Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein klarer Blick auf die eigene Persönlichkeit fällt hingegen wesentlich schwerer.

Aber sind wir damit wirklich objektiv? Sicher, wir können Zahlen heranziehen, um Potenziale, Wachstumsmöglichkeiten und Fortschritte objektiv zu messen. Besonders im beruflichen Kontext, im Vertrieb oder Marketing, neigen wir dazu, uns auf solche Messmethoden zu verlassen. Doch in der Tiefe diversifizieren wir immer mehr und enden schließlich in einer Sackgasase.

Blicken Sie objektiv oder subjektiv auf die Welt?

Um unsere Wahrnehmung bewerten zu können, hilft der Korridor zwischen den beiden Extremen von Objektivität und radikaler Subjektivität. Letztendlich ist es nämlich so: Wer glaubt objektiv zu sein, ist sich seiner radikalen Subjektivität nicht bewusst. Warum? Ein Grund könnte sein, dass Sie sich Ihren von Ihren Erfahrungen und Prägungen beeinflussten Standpunkt nicht eingestehen wollen.

Unternehmen neigen dazu, Parameter zu messen, um möglichst unvoreingenommen zu erscheinen. Letztlich müssen aber auch diese Parameter, diese Zahlen, interpretiert werden. Ein Prozess, der uns dank Wirtschaftslage, Wettbewerb oder Krisensituation auf direktem Wege zurück in die Subjektivität führt und den Schluss zulässt: 100-prozentige Objektivität kann es nicht geben.

Auf der anderen Seite finden wir den Pol der radikalen Subjektivität, der mit der völligen Abwesenheit von Objektivität gleichzusetzen ist. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns und müssen den gesunden Korridor finden.

Drei Maßnahmen können dabei helfen:

Kompetenz entwickeln: Werden Sie sich Ihrer radikalen Subjektivität bewusst

Um an uns zu arbeiten und klarer auf die Welt zu blicken, müssen wir uns unseren eigenen Blickwinkel bewusst machen: Viele verstecken sich in diesem Zusammenhang hinter einer gewissen Nüchternheit. Sie glauben, sie seien objektiv, doch das Gegenteil ist der Fall. Hier kommt unser Weg von der unbewussten Inkompetenz zu bewusster Kompetenz ins Spiel: Erst, wenn wir uns unserer Inkompetenz bewusst sind, können wir erkennen, mit welcher emotionalen Färbung wir auf die Welt blicken und an uns arbeiten – bis hin zur bewussten Kompetenz.

Mentale Haltungen erkennen: Weniger sehen, was Sie gerne hätten

Eine weitere Möglichkeit unvoreingenommener zu werden, bieten Erkenntnisse der Hirnforschung: Wir sehen die Dinge tendenziell, wie wir sie gerne hätten. Zum Beispiel möchten Sie vielleicht jemanden einstellen und wünschen sich dann, dass der Bewerber Ihren Vorstellungen entspricht. Einen klaren Blick zu behalten ist dabei keine leichte Aufgabe. Deshalb passieren schnell gravierende Fehler im Einstellungsverfahren.

Sie kennen es vielleicht auch auf der Ebene persönlicher Beziehungen. Durch den Wunsch einen Partner zu finden, treffen wir kaum nachvollziehbare Entscheidungen in der Partnerwahl. Wir suchen bestimmte Eigenschaften in einem Partner und sehen sie schließlich, obwohl sie gar nicht da sind – eine Art Wunschdenken, das unseren Blick verschleiert. Erst Jahre später fragen wir uns, wie es dazu kommen konnte. Tatsächlich ist es unsere mentale Haltung, die uns in diesen Situationen beeinflusst und unser Handeln bestimmt.

  • Angst oder auch Sorge

Das kann die Angst sein, nicht zu genügen, nicht zu funktionieren oder zu scheiten. Nehmen wir etwas mit Angst wahr, projizieren wir diese Emotion in den Sachverhalt hinein. Das ist alles andere als objektiv und kann lähmend wirken.

  • Hoffnung

Blicken wir mit Hoffnung im Herzen auf einen Sachverhalt, kann dies auch euphorisierend wirken. So entstehen risikoreiche Impulshandlungen, beispielsweise das Anlegen einer hohen Geldsumme.

Einen klaren Blick behalten: Orientieren Sie sich an Ergebnissen

Welche Wirkung erzielen Sie in Ihrem Leben, mit Ihren Handlungen, in Ihrer Firma oder Ihrer Produktlinie? Die Antwort auf diese Frage stellt Ihre Ergebnisse dar.

Mangelnde Objektivität wird an schwachen Ergebnissen sichtbar, aber auch daran, wie sehr jemand sich über das Leben oder andere Menschen beschwert. Je objektiver Sie auf die Welt blicken, desto weniger Grund haben Sie für Beschwerden.

Die Objektivität, die wir im Außen sehen können – die Realität, wie sie ist – hängt stark davon ab, ob und wie wir uns selbst anerkennen. Wenn Sie eine hohe Sinnesschärfe im Blick auf andere haben, ohne zu wissen, wie sauber Ihr Blick nach innen ist, könnten Sie andere geistig zerlegen, um sich überlegen zu fühlen. Deshalb gilt: Stärken Sie auch Ihren Blick nach innen. So blicken Sie klarer auf die Welt und verbessern Ihre eigenen Ergebnisse.

Werden Sie die besten Menschen, die Sie sein können.

Das wünschen wir uns.
Ihr Team vom Grundl Leadership Institut

Wie Sie von Freund und Feind respektiert werden

Hat Ihr Wort Gewicht? Schweigen andere, wenn Sie reden? Nicht weil sie durch Macht zum Zuhören gezwungen werden, sondern weil sie wollen. Weil sie Ihnen Berechtigung und Bereitschaft geben.

Sind Sie zufrieden mit dem Einfluss, den Sie auf andere haben oder würden Sie gern ernster genommen werden? Wenn das Ihr erklärtes Ziel ist und Sie Ihrem Wort mehr Gewicht verleihen wollen, müssen Sie bereit sein, einen Preis zu zahlen. Was muss also passieren, damit Ihnen das auch tatsächlich gelingt und Sie respektiert werden?

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Loben und gelobt werden: Wie Sie wahre Anerkennung erhalten

„Das haben Sie gut gemacht.“ Ein Satz, der zunächst einmal positive Gefühle bei uns weckt. Wir fühlen uns gelobt und bestätigt. Was tun wir Menschen nicht alles für Bestätigung? Und auch, wenn wir uns über ein Lob freuen, entwickeln wir im Anschluss den Drang, etwas zurückzugeben.

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„Nein“ sagen: So lernen Sie bewusste Zurückweisung

Wie wichtig ist es Ihnen, was andere Menschen von Ihnen denken? Was tun Sie, damit Sie gut dastehen? Können Sie zu dem stehen, wer Sie wirklich sind? Oder erwischen Sie sich häufiger dabei, eine Rolle zu spielen, von der Sie denken, dass andere sie sehen möchten? Weil wir einem Image entsprechen möchten.

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Schlagfertigkeit trainieren: So wirken Sie souverän

Wären Sie gerne schlagfertiger? Trifft ein Angriff bei Ihnen auf Resonanz? Oder gelingt es Ihnen, jeder Provokation mit Gleichgültigkeit zu begegnen? Wie wäre es, Schlagfertigkeit trainieren zu können, um in bestimmten Situationen Souveränität auszustrahlen?

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Wie handle ich verantwortungsbewusst?

Dieser Eintrag ist Teil von 3 der Blogreihe Verantwortung verstehen und fördern

Wollen wir das nicht alle? Einen Zustand erreichen, in dem wir aus reiner Lust an Verantwortung handeln. Die wenigsten Menschen schaffen es, lange in diesem zu verweilen. Doch es geht.

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4 Phasen des lernens: Wie Sie dort eine Abkürzung finden, wo andere Umwege gehen

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Wie übe ich Verantwortungsbewusstsein?

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 3 der Blogreihe Verantwortung verstehen und fördern

Verantwortungsbewusstsein kann man üben. Dazu müssen Sie sich bewusst machen, was die Voraussetzungen dafür sind.Hierzu erinnern wir uns zunächst noch einmal an die sechs Stufen zum Verantwortungsbewusstsein:

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Wie entwickle ich Verantwortungsbewusstsein?

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 3 der Blogreihe Verantwortung verstehen und fördern

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