Tag - Vertrauen

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Jeder Mensch ist auf seine Art eitel – mehr oder weniger
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Woran Teams oftmals scheitern… und wie Sie das Scheitern vermeiden
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Das emotionale Beziehungskonto aufladen
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Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 2
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Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen
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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?
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Glaubwürdigkeit – die Grundlage von Vertrauen
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Wirklich wichtig: Werte
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Klarheit erzeugt Vertrauen – und umgekehrt
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Jeder Mitarbeiter hat ein Anrecht auf Kontrolle!

Jeder Mensch ist auf seine Art eitel – mehr oder weniger

Entscheidend ist, um diese Eitelkeiten zu wissen. Damit sie einem nicht unbewusst Sand ins Getriebe streuen.

„Ich sehe meinen Führungsstil in der Art, dass ich jeden Tag versuche, mein Bestes zu geben. Ich glaube, dass ich fähig bin, das bis zum Ende der Saison auch abzuliefern. Aber nicht darüber hinaus.“  Erinnern Sie sich? Das waren im letzten Jahr nicht die Worte eines Politikers, Vorstandes oder aus der Chefetage eines Unternehmens. Es war die Erklärung von Philipp Lahm zu seinem Rücktritt als Profifußballer. Für viele stellte er mit seiner Entscheidung, am Ende der Saison als Spieler aufzuhören, die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs auf den Kopf. Rücktritt? Er spielt doch super!? Fans hinterließ er sprachlos, Kollegen und Trainer erstaunt. Warum waren alle so überrascht?

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Woran Teams oftmals scheitern… und wie Sie das Scheitern vermeiden

Leiten Sie ein Team beziehungsweise eine Abteilung? Sind Sie beruflich oder privat Mitglied eines Teams? Dann lade ich Sie dazu ein, sich Ihre Mannschaft kurz vor Ihrem geistigen Auge vorzustellen und folgende drei Fragen für sich selbst in Gedanken zu beantworten:

Auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = niedrig, 10 = hoch):

  • Wie würden Sie das Vertrauen innerhalb Ihres Teams einschätzen?
  • Wie hoch ist die Fähigkeit der Team-Mitglieder, in eine konstruktive Auseinandersetzung zu gehen?
  • Wie würden Sie das Engagement des Teams einschätzen?

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Das emotionale Beziehungskonto aufladen

Wir alle wissen, was ein Bankkonto ist und wie es funktioniert. Was Zinsen sind, Dispokredite und so weiter. Wir zahlen dort ein und bauen uns ein Guthaben auf, von dem wir abheben können, wenn es nötig ist. In meinen Seminaren und Coachings erlebe ich immer wieder, dass jedoch die wenigsten wissen, was ein emotionales Beziehungskonto ist. Und dass sie, ohne es zu wissen, solch ein Konto zu jedem ihrer Mitmenschen pflegen. Die Metapher des emotionalen Beziehungskontos beschreibt, wie viel Vertrauen in einer zwischenmenschlichen Beziehung aufgebaut worden ist. Es ist das Gefühl von Sicherheit, das Sie einem anderen Menschen gegenüber haben.

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Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 2

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 2 der Blogreihe Woran jede Führungskraft scheitert

In Teil 1 der Blogreihe „Woran jede Führungskraft scheitert: Die fünf Versuchungen der Führung“ haben wir uns mit den folgenden drei Versuchungen der Führung auseinandergesetzt:

  • Ergebnis vs. Status
  • Verantwortung vs. Beliebtheit
  • Klarheit vs. Sicherheit

Heute werden wir näher auf die vierte und fünfte Versuchung eingehen:

  • Auseinandersetzung vs. Harmonie
  • Vertrauen vs. Unverletzbarkeit

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Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie um den Soziologen Noah Carl von der Universität Oxford. Hierzu wurden Daten des General Social Survey analysiert – eine Umfrage, mit deren Hilfe seit 1972 das soziale Verhalten von Amerikanern untersucht wird. Zusätzlich wurden die Teilnehmer einem Intelligenztest unterzogen.

Ergebnis war: Je intelligenter die Person, desto eher war sie bereit, anderen zu vertrauen. Intelligente Menschen verfügen wohl über eine bessere Menschenkenntnis und können deshalb sowohl Menschen als auch Situationen besser einschätzen, so die Forscher. Deswegen würden sie eher mit Personen in Kontakt stehen, von denen sie nichts Schlimmes zu erwarten haben.

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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?

Wissen Sie, was mich bei mir selbst und bei anderen in der Kommunikation auf die Palme bringt? Wollen Sie es wirklich wissen? Nicht auf den Punkt zu kommen. Rumzueiern!

Ich frage mich sehr häufig, warum dieses Phänomen gerade bei Führungskräften so weit verbreitet ist. Ist es nicht gerade in Berufen mit einem hohen kommunikativen Anteil wichtig, im Gespräch und in der Kommunikation schnell zum Kern der Sache zu kommen? Ich denke schon. Doch warum fällt uns Menschen das so schwer?

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Glaubwürdigkeit – die Grundlage von Vertrauen

Wenn Sie morgens den Wasserhahn aufdrehen, vertrauen Sie darauf, dass die Ingenieure im Wasserwerk ihre Arbeit tun. In der Autowerkstatt verlassen Sie sich auf die ordnungsgemäße Ausführung der Reparatur, deren Details Sie nicht kontrollieren können. Vertrauen bildet die Grundlage für alle Individuen, Unternehmen, Organisationen und Zivilisationen, für alle Beziehungen und jede Form der Kommunikation rund um den Globus. Mangelndes Vertrauen zerstört selbst die erfolgreichsten Unternehmen, die mächtigste Regierung und die florierendste Wirtschaft. Trotz der offensichtlich immensen Macht von Vertrauen gehört es wohl zu den am meisten unterschätzten Faktoren unserer Wirtschaft und Gesellschaft.

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Wirklich wichtig: Werte

Würden Sie mir bitte meinen Autoschlüssel geben?“ – „Den vom grauen Wagen da draußen? Gerne! Hier!“ Die Rezeptionistin hält dem Gast den Schlüssel mit einem freundlichen Lächeln hin. Dieser packt ihn und verlässt das Hotel ohne ein weiteres Wort und sichtlich verstimmt. Was ist in dieser Situation schief gelaufen?

Als ich diese Begebenheit erlebte, wurde mir wieder einmal klar, wie entscheidend es ist, andere Menschen zu verstehen. Dieser Hotelangestellten war gar nicht bewusst, welchen Fauxpas sie beging, indem sie nicht auf die Bedürfnisse ihres Gastes achtete. Ihr war entgangen, welche Bedeutung das teure Luxusgefährt für den Mann hatte. Sie redete ohne Begeisterung über seinen Sportwagen – als wäre er ein ganz normaler Gebrauchsgegenstand.

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Klarheit erzeugt Vertrauen – und umgekehrt

Der Philosoph Niklas Luhmann beschreibt aus meiner Sicht treffend die Mechanik hinter Vertrauen: Ein Mensch gibt eine Art „Kredit“, den er aus der Vergangenheit begründet. Damit bietet er eine Möglichkeit an, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Dieser Mensch geht davon aus, dass der Andere seine Freiheit nicht missbraucht, um ihm zu schaden. Von dem Moment an, wo er vertraut, verzichtet er auf weitere Informationen über den anderen. Und damit reduziert er die Komplexität und schafft Klarheit. Das macht das Leben einfacher.

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Jeder Mitarbeiter hat ein Anrecht auf Kontrolle!

Vielleicht haben Sie selbst folgende Gedanken, vielleicht kennen Sie diese von anderen: „Wer seine Mitarbeiter ständig kontrolliert, zerstört das Vertrauen und damit die Basis jeder Arbeitsbeziehung“. Oder: „Ich muss nicht kontrollieren, meine Mitarbeiter sind selbstständig.

Kontrollieren wird mit negativen Gefühlen verbunden. Woran liegt das? Warum meiden viele Führungskräfte Kontrolle wie der Teufel das Weihwasser?

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