Archiv - Oktober 2017

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So durchbrechen Sie Ihre Reiz-Reaktions-Muster
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Die Führungsroutine – oder wie ich täglich Zeit für Führung finde
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Warum Dankbarkeit wichtiges Werkzeug der Selbstführung ist
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Verstehen heißt nicht einverstanden sein

So durchbrechen Sie Ihre Reiz-Reaktions-Muster

Stefan und Marianne möchten seit langem mal wieder einen schönen gemeinsamen Abend in ihrem Lieblingsrestaurant verbringen. Dafür haben sie extra die Kinder zu Mariannes Mutter gebracht. Sie freuen sich sehr auf den Abend und wollen sich besonders schick anziehen. Stefan kann allerdings seine Schuhe nicht finden.

Marianne, hast du irgendwo meine Schuhe gesehen?“ Statt der erhofften Hilfe erntet er eine barsche Reaktion: „Schau gefälligst selbst nach deinen Sachen. Ich bin nicht deine Mutter!“ Völlig von den Socken, dass seine harmlose Frage so einen Ärger bei Marianne ausgelöst hat, fühlt er sich ungerecht behandelt. Er ist stinksauer.

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Die Führungsroutine – oder wie ich täglich Zeit für Führung finde

Zeit ist absolutes Luxusgut und wird heutzutage immer wichtiger. Wie viel Zeit genehmigen Sie sich pro Tag für die Führung und Entwicklung Ihrer Mitarbeiter? Frage ich lieber gleich nach der Führungszeit pro Woche? Wir erleben im Alltag bei unseren Kunden auf der einen Seite viele Menschen, die in der Theorie sehr viel über Führung wissen und sich inhaltlich sehr gut auskennen. Auf der anderen Seite ist es aber erschreckend, zu beobachten, wie wenig Menschen dabei vom Kennen ins Können (also ins Umsetzen und Tun) kommen.

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Warum Dankbarkeit wichtiges Werkzeug der Selbstführung ist

Einige kurze Fragen an Sie: Für welche Menschen, Dinge oder Momente in Ihrem Leben verspüren Sie just in diesem Moment Dankbarkeit? Wann waren Sie das letzte Mal dankbar? Empfinden Sie diese Frage als schwierig oder fallen Ihnen sofort einige Punkte ein?

Was hat es mit der Dankbarkeit auf sich? Mönche sind zum Teil mehrere Stunden am Tag im Rahmen ihrer Meditation dankbar. In unserem Gesellschaftskreis ist Weihnachten die Zeit der Besinnung und Dankbarkeit. Einige Menschen wiederum verspüren das erste Mal Dankbarkeit, nachdem sie eine schwere Krankheit überwunden haben. Andere sobald sie zum ersten Mal ihr eigenes Baby auf dem Arm halten. Die meisten Menschen sind in wenigen außerwählten Momenten dankbar. Doch warum verspüren wir das positive Gefühl der Dankbarkeit nicht öfter? Zum Beispiel wöchentlich? Oder sogar täglich?

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Verstehen heißt nicht einverstanden sein

Manchmal fällt es schwer, zu verstehen. Den Partner, den Chef, fragwürdige Parteiprogramme oder Politiker, die die Welt in Habtachtstellung versetzen. Doch Verstehen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft. Warum? Ein tieferes geistiges Erfassen ist die Basis jedes Wachstums. Egal, ob Menschen, Märkte oder Kulturen. Verstehen ist der Grundpfeiler auf dem Weg zu Veränderungen und Spitzenergebnissen. Wer tief versteht, sieht klarer, erkennt, worum es im Kern eigentlich geht. Und trifft die besten Entscheidungen. Doch die meisten Menschen verwechseln „verstehen“ mit „einverstanden sein“: Werden sie mit Dingen konfrontiert, die nicht der eigenen Sichtweise entsprechen, machen sie zu. Sie hören auf, darüber nachzudenken, sich damit zu beschäftigen, zu reflektieren. Sie verurteilen vorschnell. Das Thema wird ausgeklammert, im besten Falle ignoriert. Im schlimmsten Falle bekämpft.

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