Herzlich willkommen im Führungsblog
der Grundl Leadership Akademie!

Erfahren Sie alles über Führung und profitieren Sie von den
wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen der Experten

1
Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen
2
Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?
3
Warum Sie viele sind und das eine gute Nachricht ist
4
Die Motive der anderen
5
Psychologischer Filter – Unangebrachtes Bedauern
6
Das Thema der Motivation – Was Führungskräfte von Triathleten lernen können
7
Die Macht der Unterscheidungen
8
Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 1
9
Veränderungsprozesse wirkungsvoll führen: Werden Sie zum Experten!
10
EOA – Die „Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung“ in der Praxis

Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie um den Soziologen Noah Carl von der Universität Oxford. Hierzu wurden Daten des General Social Survey analysiert – eine Umfrage, mit deren Hilfe seit 1972 das soziale Verhalten von Amerikanern untersucht wird. Zusätzlich wurden die Teilnehmer einem Intelligenztest unterzogen.

Ergebnis war: Je intelligenter die Person, desto eher war sie bereit, anderen zu vertrauen. Intelligente Menschen verfügen wohl über eine bessere Menschenkenntnis und können deshalb sowohl Menschen als auch Situationen besser einschätzen, so die Forscher. Deswegen würden sie eher mit Personen in Kontakt stehen, von denen sie nichts Schlimmes zu erwarten haben.

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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?

Wissen Sie, was mich bei mir selbst und bei anderen in der Kommunikation auf die Palme bringt? Wollen Sie es wirklich wissen? Nicht auf den Punkt zu kommen. Rumzueiern!

Ich frage mich sehr häufig, warum dieses Phänomen gerade bei Führungskräften so weit verbreitet ist. Ist es nicht gerade in Berufen mit einem hohen kommunikativen Anteil wichtig, im Gespräch und in der Kommunikation schnell zum Kern der Sache zu kommen? Ich denke schon. Doch warum fällt uns Menschen das so schwer?

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Warum Sie viele sind und das eine gute Nachricht ist

Ich bin kein überzeugender Redner.” „Ich schaffe es einfach nicht, meine Wochen besser zu planen.” „In Konflikten fehlen mir immer die richtigen Worte.” – Kennen Sie diese oder ähnliche innere Monologe? Wir sagen uns täglich, was wir sind, was wir können oder nicht können und viel zu oft sprechen wir dabei absolut. „Immer. Nie. So bin ich. So nicht.“ Doch das ist fatal. Für Ihre Wirkung als Führungskraft und Ihre Entwicklung als Mensch.

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Die Motive der anderen

Die Fakten liegen auf dem Tisch – eine Alternative gibt es nicht. Seit 20. Januar ist Donald Trump der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Schon während seiner Kandidatur hat ihn eine hohe Medienpräsenz begleitet. Meistens negativ. Hat ihn das vielleicht am Ende sogar noch aufgewertet? Trumps Motive liegen für viele auf der Hand: Er sei ein Sexist, ein Narzisst, ein Egomane. Er verzerre die Wirklichkeit, lügt, betrügt und widerspricht sich selbst. Nur ein Narr hätte geglaubt, dass die Gemüter hier nicht hochkochen. Und was macht er jetzt? Trifft Entscheidungen im Akkord und polarisiert weiter.

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Psychologischer Filter – Unangebrachtes Bedauern

Wer Boris Grundl schon einmal live erlebt hat, bei einem Impulsevent oder Führungskräftetraining, kann sich an folgende sinngemäße Geschichte erinnern: Er ist am Flughafen und checkt die aktuellen Flugverbindungen. Plötzlich schiebt ihn jemand mit seinem Rollstuhl beiseite, weil derjenige glaubt, dem armen, hilflosen Mann helfen zu müssen. Ist das angebracht? Wohl kaum. Doch warum passiert es dann? Klar, weil wir unsere Sicht der Dinge, unser Denken, unser Weltbild in die aktuelle Situation hineinprojizieren.

Zur Verdeutlichung dieses psychologischen Filters und seiner verschiedenen Wirkungsweisen hier noch ein weiteres Beispiel. Als ich vor zwölf Jahren bei einem Bekannten zu Besuch war, passierte Folgendes:

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Das Thema der Motivation – Was Führungskräfte von Triathleten lernen können

Triathlon und Führung – zwei scheinbar unterschiedliche Domänen. Doch bei genauerer Analyse kristallisieren sich signifikante Gemeinsamkeiten in Bezug auf die Motivation heraus:

  • komplex und anspruchsvoll
  • ressourcenorientierte Abstimmung
  • individuelle Leistungsbewertung
  • Zielbindung und Zielerreichung
  • intrinsische(s) Motivation(spotential)

Triathleten müssen vielseitig sein und drei Sportarten beherrschen. In Wettkämpfen sind zusätzlich Weitsichtigkeit und eine ressourcenorientierte Einteilung wichtig. Führungskräfte müssen sich auf die unterschiedlichsten Mitarbeiter einstellen und sie in Abhängigkeit von ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen. In Bezug auf die Zielbindung und Zielerreichung gilt für beide Bereiche: Das Erreichen von kleinen Zielen im Alltag gilt als essentielle Voraussetzung, um große Ziele zu erreichen. Intrinsische(s) Motivation(spotential) gilt als Voraussetzung, um (Höchst-)Leistungen erbringen zu können.

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Die Macht der Unterscheidungen

Wie wir durch kleine Veränderungen im Denken dauerhaft bessere Ergebnisse erzielen

Waren Sie schon einmal bergsteigen? Angenommen, Sie würden eine Bergtour im Himalaya buchen. Dann hätten Sie die Möglichkeit, einen erfahrenen Sherpa als Führer anzuheuern. Dank jahrelanger Übung ist er in der Lage, nicht nur wie ich zwei Arten von Schnee zu unterscheiden (Pulver/Pappschnee). Er kann deutlich mehr Sorten erkennen. Die Anpassung an seine besondere Umgebung hat dazu geführt, dass seine Wahrnehmung immer differenzierter wurde – mit dem Ergebnis, dass er verschiedene Situationen besser einschätzen kann als der typische Mitteleuropäer.

Indem er mehr wahrnimmt, erweitert sich sein Entscheidungsspielraum – und somit seine Handlungsfähigkeit. Das erhöht seine Wirkung als Bergführer und führt zu besseren Ergebnissen, in Form von erfolgreichen Touren. Das Prinzip dahinter lässt sich mit oben stehender Grafik ausdrücken.

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Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 1

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 1 der Blogreihe Woran jede Führungskraft scheitert

Tatort Wohnzimmer. Einige Tage nach Weihnachten. Draußen bitterkalt. Sie sitzen bequem auf dem Sofa. Tiefenentspannt und nichtsahnend. Unzählige Plätzchen intus. Ihr Kamin spendet Wärme. Eine Wohlfühloase. Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Irgendetwas stimmt nicht. Plötzlich ist sie vor Ihnen. Sie sehen sie direkt an. Sie wird immer größer. Die Schale mit den restlichen Adventssüßigkeiten. Ihre Emotion sagt: „Nimm es!“ Ihr Intellekt sagt: „Lass es!“ Sie sind unentschlossen. Sie bleiben stark. Sie werden schwach. Ihre linke Hand bewegt sich. Völlig unkontrolliert. Sie greift zum letzten Schokoladen-Weihnachtsmann. Sie packen ihn aus. Dann schmilzt die Schokolade langsam in Ihrem Mund …

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Veränderungsprozesse wirkungsvoll führen: Werden Sie zum Experten!

Stehen auch Sie vor Veränderungsvorhaben? Haben Sie und Ihr Team die Notwendigkeit von Veränderungen in Ihrem Unternehmen bereits erkannt? Haben Sie einige Veränderungen schon mit sehr gutem Erfolg umgesetzt, stellen aber fest, dass einzelne Mitarbeiter oder Kollegen immer wieder in alte Muster und Gewohnheiten zurückfallen? Oder haben Sie neue Ziele für Ihren Bereich, aber keine Idee, wie Sie die Umsetzung gestalten, um bessere Ergebnisse zu erzielen? Dann stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen wie die Teilnehmer einer Inhouse-Schulung vor einigen Tagen. Diese hatten sich entschlossen, tief und fokussiert in das Thema „Führung in Veränderungsprozessen“ einzutauchen. Denn wie Sie wissen, sind die einzelnen Herausforderungen nur Tropfen aus dem Meer eines erfolgreichen Transformationsprozesses.

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EOA – Die „Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung“ in der Praxis

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 2 der Blogreihe Die ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung

In der Schweiz wurden rund 2.700 Personen befragt, darunter Mitarbeiter, Führungskräfte und auch HR-Fachleute. Dabei wurde unter anderem folgende Diskrepanz erkannt: 94 Prozent der Führungskräfte glauben, klare Ziele vorzugeben. Doch nur 42 Prozent der befragen Mitarbeiter geben an, klare Ziele von ihrem Vorgesetzten erhalten zu haben.

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