Herzlich willkommen im Führungsblog
der Grundl Leadership Akademie!

Erfahren Sie alles über Führung und profitieren Sie von den
wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen der Experten

1
Veränderungen – Entwickeln Sie Zielzustände und schaffen Sie Identifikation
2
Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 2
3
Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls – die Umsetzung zählt
4
Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen
5
Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?
6
Warum Sie viele sind und das eine gute Nachricht ist
7
Die Motive der anderen
8
Psychologischer Filter – Unangebrachtes Bedauern
9
Das Thema der Motivation – Was Führungskräfte von Triathleten lernen können
10
Die Macht der Unterscheidungen

Veränderungen – Entwickeln Sie Zielzustände und schaffen Sie Identifikation

Veränderungsvorhaben sind Übergänge: weg von einem aktuellen hin zu einem wünschenswerten Zustand in (unbestimmter) Zukunft. Bereits hier beginnt die Schwierigkeit. Denn eins wird häufig falsch verstanden: Bei der Ausgestaltung einer Veränderung geht es nicht darum, die Vergangenheit aufzuarbeiten oder Fehler und Schuldige zu suchen. Das ist Verschwendung wertvoller Energie. Vielmehr steht die bewusste Gestaltung eines attraktiven Zustands in der Zukunft im Fokus. Genau darin liegt die Herausforderung: Der Zielzustand liegt in der Zukunft. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob er erreicht wird und wie er genau aussieht. Die Angst, sich festzulegen, sorgt schließlich für unklare Kommunikation.

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Woran jede Führungskraft scheitert: die fünf Versuchungen der Führung – Teil 2

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 2 der Blogreihe Woran jede Führungskraft scheitert

In Teil 1 der Blogreihe „Woran jede Führungskraft scheitert: Die fünf Versuchungen der Führung“ haben wir uns mit den folgenden drei Versuchungen der Führung auseinandergesetzt:

  • Ergebnis vs. Status
  • Verantwortung vs. Beliebtheit
  • Klarheit vs. Sicherheit

Heute werden wir näher auf die vierte und fünfte Versuchung eingehen:

  • Auseinandersetzung vs. Harmonie
  • Vertrauen vs. Unverletzbarkeit

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Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls – die Umsetzung zählt

Dieser Eintrag ist Teil 8 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

In meinen letzten Beiträgen haben Sie nun alle sechs Säulen des Selbstwertgefühls kennengelernt. Wissen Sie noch, um was es in der ersten Säule ging? Was haben Sie sich konkret vorgenommen, beziehungsweise welches Versprechen haben Sie sich selbst gegeben? Was haben Sie tatsächlich umgesetzt? Und wie geht es Ihnen jetzt bei diesen Fragen?

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Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie um den Soziologen Noah Carl von der Universität Oxford. Hierzu wurden Daten des General Social Survey analysiert – eine Umfrage, mit deren Hilfe seit 1972 das soziale Verhalten von Amerikanern untersucht wird. Zusätzlich wurden die Teilnehmer einem Intelligenztest unterzogen.

Ergebnis war: Je intelligenter die Person, desto eher war sie bereit, anderen zu vertrauen. Intelligente Menschen verfügen wohl über eine bessere Menschenkenntnis und können deshalb sowohl Menschen als auch Situationen besser einschätzen, so die Forscher. Deswegen würden sie eher mit Personen in Kontakt stehen, von denen sie nichts Schlimmes zu erwarten haben.

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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?

Wissen Sie, was mich bei mir selbst und bei anderen in der Kommunikation auf die Palme bringt? Wollen Sie es wirklich wissen? Nicht auf den Punkt zu kommen. Rumzueiern!

Ich frage mich sehr häufig, warum dieses Phänomen gerade bei Führungskräften so weit verbreitet ist. Ist es nicht gerade in Berufen mit einem hohen kommunikativen Anteil wichtig, im Gespräch und in der Kommunikation schnell zum Kern der Sache zu kommen? Ich denke schon. Doch warum fällt uns Menschen das so schwer?

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Warum Sie viele sind und das eine gute Nachricht ist

Ich bin kein überzeugender Redner.” „Ich schaffe es einfach nicht, meine Wochen besser zu planen.” „In Konflikten fehlen mir immer die richtigen Worte.” – Kennen Sie diese oder ähnliche innere Monologe? Wir sagen uns täglich, was wir sind, was wir können oder nicht können und viel zu oft sprechen wir dabei absolut. „Immer. Nie. So bin ich. So nicht.“ Doch das ist fatal. Für Ihre Wirkung als Führungskraft und Ihre Entwicklung als Mensch.

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Die Motive der anderen

Die Fakten liegen auf dem Tisch – eine Alternative gibt es nicht. Seit 20. Januar ist Donald Trump der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Schon während seiner Kandidatur hat ihn eine hohe Medienpräsenz begleitet. Meistens negativ. Hat ihn das vielleicht am Ende sogar noch aufgewertet? Trumps Motive liegen für viele auf der Hand: Er sei ein Sexist, ein Narzisst, ein Egomane. Er verzerre die Wirklichkeit, lügt, betrügt und widerspricht sich selbst. Nur ein Narr hätte geglaubt, dass die Gemüter hier nicht hochkochen. Und was macht er jetzt? Trifft Entscheidungen im Akkord und polarisiert weiter.

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Psychologischer Filter – Unangebrachtes Bedauern

Wer Boris Grundl schon einmal live erlebt hat, bei einem Impulsevent oder Führungskräftetraining, kann sich an folgende sinngemäße Geschichte erinnern: Er ist am Flughafen und checkt die aktuellen Flugverbindungen. Plötzlich schiebt ihn jemand mit seinem Rollstuhl beiseite, weil derjenige glaubt, dem armen, hilflosen Mann helfen zu müssen. Ist das angebracht? Wohl kaum. Doch warum passiert es dann? Klar, weil wir unsere Sicht der Dinge, unser Denken, unser Weltbild in die aktuelle Situation hineinprojizieren.

Zur Verdeutlichung dieses psychologischen Filters und seiner verschiedenen Wirkungsweisen hier noch ein weiteres Beispiel. Als ich vor zwölf Jahren bei einem Bekannten zu Besuch war, passierte Folgendes:

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Das Thema der Motivation – Was Führungskräfte von Triathleten lernen können

Triathlon und Führung – zwei scheinbar unterschiedliche Domänen. Doch bei genauerer Analyse kristallisieren sich signifikante Gemeinsamkeiten in Bezug auf die Motivation heraus:

  • komplex und anspruchsvoll
  • ressourcenorientierte Abstimmung
  • individuelle Leistungsbewertung
  • Zielbindung und Zielerreichung
  • intrinsische(s) Motivation(spotential)

Triathleten müssen vielseitig sein und drei Sportarten beherrschen. In Wettkämpfen sind zusätzlich Weitsichtigkeit und eine ressourcenorientierte Einteilung wichtig. Führungskräfte müssen sich auf die unterschiedlichsten Mitarbeiter einstellen und sie in Abhängigkeit von ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen. In Bezug auf die Zielbindung und Zielerreichung gilt für beide Bereiche: Das Erreichen von kleinen Zielen im Alltag gilt als essentielle Voraussetzung, um große Ziele zu erreichen. Intrinsische(s) Motivation(spotential) gilt als Voraussetzung, um (Höchst-)Leistungen erbringen zu können.

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Die Macht der Unterscheidungen

Wie wir durch kleine Veränderungen im Denken dauerhaft bessere Ergebnisse erzielen

Waren Sie schon einmal bergsteigen? Angenommen, Sie würden eine Bergtour im Himalaya buchen. Dann hätten Sie die Möglichkeit, einen erfahrenen Sherpa als Führer anzuheuern. Dank jahrelanger Übung ist er in der Lage, nicht nur wie ich zwei Arten von Schnee zu unterscheiden (Pulver/Pappschnee). Er kann deutlich mehr Sorten erkennen. Die Anpassung an seine besondere Umgebung hat dazu geführt, dass seine Wahrnehmung immer differenzierter wurde – mit dem Ergebnis, dass er verschiedene Situationen besser einschätzen kann als der typische Mitteleuropäer.

Indem er mehr wahrnimmt, erweitert sich sein Entscheidungsspielraum – und somit seine Handlungsfähigkeit. Das erhöht seine Wirkung als Bergführer und führt zu besseren Ergebnissen, in Form von erfolgreichen Touren. Das Prinzip dahinter lässt sich mit oben stehender Grafik ausdrücken.

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