Leading Simple©

Erfolgreich führen mit System

Wir führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen?
Wie führe ich andere?

1
Die Illusion der Entscheidungen
2
Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?
3
Vertrauen ist gut, Kontrolle auch
4
Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1
5
Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme
6
Die Kraft der Unterscheidungen
7
Aufnahmebereitschaft in Teams – Teil 1
8
Jeder Mensch ist auf seine Art eitel – mehr oder weniger
9
Wie Sie den Dialog mit Ihrer inneren Stimme gewinnen
10
Anerkennung von außen

Die Illusion der Entscheidungen

Wann haben Sie das letzte Mal eine wirklich schwierige Entscheidung getroffen? Einen neuen Job annehmen, die Entscheidung für oder gegen einen Partner, in Urlaub fahren oder doch lieber investieren? Viele Menschen tun sich mit wirklich „großen“ Entscheidungen schwer. Doch warum eigentlich?

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Führen Sie selbst oder systematisieren Sie schon?

In einem Seminar vor ein paar Wochen fragte mich ein Teilnehmer, welches das am meisten unterschätzte Werkzeug von Leading Simple© sei. Diese Frage überraschte mich. Kein Teilnehmer hatte mich das bisher je gefragt. Nach kurzer Überlegung war mir aber schnell klar: Systeme schaffen. Die Frage nach dem Warum beantwortete ich folgendermaßen:

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Vertrauen ist gut, Kontrolle auch

„Wer vertraut, braucht nicht zu kontrollieren“, höre ich praxisfremde Führungstheoretiker immer wieder predigen. Für mich ist dieser Aufruf Realitätsverzerrung pur. Informationen fließen durch und aus Vertrauen. Vor allem jene internen Informationen, ohne die eine Führungskraft blind wäre. Vertrauen ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Es ist weder Softskill noch nice to have. Vertrauen ist Geld. Das bringt die Sache auf den Punkt! Das wird klar, wenn wir uns überlegen, was passiert, wenn Menschen zum Beispiel den Banken ihr Vertrauen entziehen.

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Schädliche Zeitreisen: Wie Sie Ihre mentale Präsenz trainieren – Teil 1

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 1 der Blogreihe Schädliche Zeitreisen

In Zeiten digitaler Dauerkommunikation und Arbeitsverdichtung lauern ständig und überall neue Reize, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mittlerweile ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass wir nur halb da sind: körperlich anwesend, aber gedanklich irgendwo anders.

  • Warum ist das ein Problem?
  • Und was gewinnen Sie, wenn Sie bewusst in die Pflege Ihrer mentalen Präsenz investieren?

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Erfolgreich indirekt Führen – Durch Systeme

Zahlreiche Studien belegen, dass Führen ein erlernbarer Beruf ist. Dazu bedarf es einer sauber durchdachten Berufsausbildung. Es geht um den konkret erlernbaren nächsten Schritt in der persönlichen Entwicklung. Als Beispiel: Ergebnisorientierung bedeutet für einen Auszubildenden, Abteilungsleiter, Managing Director oder Inhaber etwas anderes. Das Thema ist das gleiche, das Bewusstsein ein anderes. Das gilt genauso für die Aufgaben „Menschen fördern“, „Unternehmenszweck erfüllen“ oder „Systeme schaffen“.

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Die Kraft der Unterscheidungen

Wie viele Schneesorten kennen Sie? Mir fallen nur Firn, Pulver- und Pappschnee ein. Deren Beschaffenheit? Da habe ich nur vage Vorstellungen. Eine schwache Fähigkeit zu differenzieren. Eine mangelhafte Kompetenz. Wie viele Schnee-Unterscheidungen kennt dagegen ein Skipräparator bei der Vierschanzentournee? Oder ein Bergführer am Matterhorn? Oder um wie viel besser liest ein Profigolfer die beeinflussenden Wetterverhältnisse beim Abschlag als ein Hobbygolfer?

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Aufnahmebereitschaft in Teams – Teil 1

Dieser Eintrag ist Teil 1 von 1 der Blogreihe Aufnahmebereitschaft in Teams

Kennen Sie die Situation? Sie haben ein Meeting mit Ihrem Team und besprechen bestimmte Punkte, die Sie verändern oder umsetzen möchten. Am Ende nicken alle, gehen raus – und machen doch etwas völlig anderes. Warum?

In der Kommunikation sind wir sehr oft mit dem Inhalt eines Gesprächs oder Meetings beschäftigt. Dieser ist selbstverständlich auch, aber nicht nur, wichtig, wenn es darum geht, was Menschen im Anschluss an ein Gespräch wirklich umsetzen. Sie können sich das Ganze wie eine Brücke vorstellen:

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Jeder Mensch ist auf seine Art eitel – mehr oder weniger

Entscheidend ist, um diese Eitelkeiten zu wissen. Damit sie einem nicht unbewusst Sand ins Getriebe streuen.

„Ich sehe meinen Führungsstil in der Art, dass ich jeden Tag versuche, mein Bestes zu geben. Ich glaube, dass ich fähig bin, das bis zum Ende der Saison auch abzuliefern. Aber nicht darüber hinaus.“  Erinnern Sie sich? Das waren im letzten Jahr nicht die Worte eines Politikers, Vorstandes oder aus der Chefetage eines Unternehmens. Es war die Erklärung von Philipp Lahm zu seinem Rücktritt als Profifußballer. Für viele stellte er mit seiner Entscheidung, am Ende der Saison als Spieler aufzuhören, die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs auf den Kopf. Rücktritt? Er spielt doch super!? Fans hinterließ er sprachlos, Kollegen und Trainer erstaunt. Warum waren alle so überrascht?

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Wie Sie den Dialog mit Ihrer inneren Stimme gewinnen

Wussten Sie, dass Sie eine innere Stimme haben? Glauben Sie nicht? Dann muss ich Sie korrigieren. Auch Sie haben eine. Ja – genau Sie! Und Ihre innere Stimme ist einflussreicher, als Sie vermutlich annehmen.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie wollen im Fitnessstudio trainieren. Sie kommen von einem langen Arbeitstag nach Hause. Plötzlich melden sich zwei Stimmen in Ihrem Kopf. Die eine sagt: „Geh trainieren, du Faulpelz!“ Eine andere meldet sich: „Du bist nach diesem langen Tag zu müde, um zu trainieren!“ Je länger Sie dem inneren Dialog lauschen, desto größer wird der Widerstand, ins Fitnessstudio zu gehen. Kurzum: Ihre innere Stimme hält Sie ab, aktiv zu werden.

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Anerkennung von außen

Was passiert, wenn Sie andere nach ihren Statussymbolen fragen? „So was habe ich nicht nötig! Da stehe ich drüber!“ Denn Statussymbole haben immer nur die weniger Souveränen und weniger Schlauen. Die, die es wohl nötig haben. Natürlich! Interessant daran ist, dass dieses „Darüberstehen“ bereits ein Statussymbol ist – ein sehr modernes, weil es immateriell ist. Denn die „Zeichen der Macht“ sind heute genauso materiell wie ideell. Beim materiellen Status kann nur mitspielen, wer Geld hat oder sich verschuldet. Bei ideellen Symbolen braucht es kein Geld. Da geht es um Moralvorstellungen. Da kann jeder mitmachen.

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