Grundls Gründe

Ein tieferer Einblick zu aktuellen Themen

Boris Grundl durchleuchtet aktuelle Themen aus verschiedenen Perspektiven.

1
Entwickeln Sie Ihr Bewusstsein – jeden Tag
2
Wie Sie Ihre Energie wirkungsvoll fokussieren
3
Manipulation? Nein! Beeinflussen? Ja!
4
Anerkennen, was ist
5
Weniger lernen – mehr transformieren
6
Der Charakter zählt
7
Zwischen Burn-out und Bore-out
8
Ersetze „recht haben wollen“ durch Sinn
9
Alles zu seiner Zeit!
10
Gehen Sie „nur“ zur Arbeit oder produzieren Sie Ergebnisse?

Entwickeln Sie Ihr Bewusstsein – jeden Tag

Mit welchem Blick definiert ein Auszubildender Ziele? Und wie nimmt sein CEO Ziele wahr? Sicher anders, denn der CEO sollte ein weiter entwickeltes Bewusstsein für Ziele haben, sonst liefe etwas falsch. Wie steht es mit „Verantwortung“? Wie beurteilen wir die Erziehungsleistung unserer Eltern, so lange wir selbst keine Kinder haben? Und wie denken wir darüber, wenn wir unsere eigenen Kinder durch die Irrungen der Pubertät geführt haben? Drittes Beispiel: Haben Sie jemals ein Buch mehrfach gelesen? Und hat sich dieses Buch – wie von Geisterhand – bei jedem neuen Lesen in ein anderes verwandelt?

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Wie Sie Ihre Energie wirkungsvoll fokussieren

Die Wirkung meiner Handlungen, die Ergebnisse, waren mir für eine lange Zeit nur sekundär wichtig. Primär war „beschäftigt sein“ wichtig. Mich im Handeln erleben. Und dann hoffentlich Anerkennung für meinen Aktionismus bekommen. Das machen doch alle so, also wird es schon richtig sein. Wie bei einer Gießkanne: viel zu tun, schwer beschäftigt, voller Terminkalender. Am besten von anderen viel gebraucht werden und um Rat gefragt werden. Das tut gut und gibt zusätzliche Bestätigung. Die Wirkung und Ergebnisse meiner Handlungen waren nur sekundär wichtig. Dass die Zerstreuung meiner Energie die Wirkung reduzierte, kam mir nicht in den Sinn. Und dass ich durch mein „Gebraucht-werden-Wollen“ andere klein hielt und von mir abhängig machte, auch nicht. Im Gegenteil: Ich fühlte mich gut dabei. Ich fühlte mich beliebt.

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Manipulation? Nein! Beeinflussen? Ja!

„Wer von Ihnen ist selbstständig?“ Vierhundert Augenpaare schauen mich an. Nur wenige Hände derer gehen hoch, die selbst Unternehmer, Inhaber und vielleicht firmenbeteiligte Geschäftsführer sind. Die angestellten Zuhörer schauen unsicher. Ich wiederhole meine Frage etwas lauter. „Was will er von uns?“, so steht es in den Gesichtern geschrieben. Ich frage noch intensiver: „Wer von Ihnen ist selbstständig?“ Nun gehen langsam, aber sicher alle Hände hoch. Selbstständig sein, scheint für die meisten ein Arbeitsverhältnis zu beschreiben. Doch im Duden wird selbstständig mit eigenständig, nicht von außen gesteuert und in seinen Handlungen frei beschrieben.

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Anerkennen, was ist

Anerkennung – was löst dieses Wort in Ihnen aus? Denken Sie zuerst an Lob, Würdigung, Ehrung und Wertschätzung – Anerkennung von anderen? Oder spüren Sie, dass darin noch mehr steckt? Um Anerkennung geht es ebenfalls, wenn wir einen Rechtsanspruch oder Schuld anerkennen. Oder wenn wir unsere eigenen Möglichkeiten oder Limitierungen anerkennen. Doch so vielfältig Anerkennung auch ist, eines wird immer offenbar: Wenn wir etwas mit klarem Blick erfassen, erkennen wir an, wie etwas tatsächlich ist und nicht, wie wir es gerne hätten.

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Weniger lernen – mehr transformieren

Transformation“ ist in aller Munde. Was nicht alles transformiert werden soll. Das Digitale natürlich zuerst. Der Begriff selbst wirkt technisch. Und so als würde man zu einer Verwandlung gezwungen. Spricht man von der „Transformation des Menschen“, wird es noch schlimmer. Deshalb hat das „Lernen“ in der menschlichen Entwicklung noch mehr Bedeutung. Das Wort ist uns vertraut. In Schule und Ausbildung lernen wir brav die Zahlen, Daten und Fakten zu vielen wichtigen Themen – was definitiv richtig und hilfreich ist. Die kognitiven Verschaltungen im Gehirn werden durch Lernen enorm gefördert.

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Der Charakter zählt

„Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen.“ So wird Mohandas Karamchand Gandhi zitiert. Die Inder nennen ihn ehrfurchtsvoll „Mahatma“, die „große Seele“. Was für ein Beispiel für Charakterstärke. „Der Preis der Größe heißt Verantwortung“, soll Winston Churchill gesagt haben. Gemeinsam bilden beide Sätze für mich eine tolle Kette der Charakterschule: Wille – Verantwortung – Stärke – Größe.

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Zwischen Burn-out und Bore-out

Wir werden mental immer kränker. Aus dem BKK Gesundheitsreport 2016 ist zu entnehmen: „Trotz rückläufiger Krankenstände in den letzten Jahren wächst der relative Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Er kletterte in den vergangenen 40 Jahren von zwei Prozent auf 15,1 Prozent. Die durch psychische Krankheiten ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht.“

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Ersetze „recht haben wollen“ durch Sinn

Kommt Ihnen dieses Statement bekannt vor: „Das hätte ich dir gleich sagen können“? Wie oft passiert es, dass bei Diskussionsrunden im Fernsehen, bei Familienfesten oder Meetings in Unternehmen „gefühlte“ Experten beisammensitzen und sich mit aller Kraft bekämpfen? Geht es dabei um Austausch und gegenseitige Inspiration (also voneinander lernen) oder um Selbstbestätigung? Ich habe selbst erlebt, wie bei der Besetzung von Talkshows bereits im Vorfeld dafür gesorgt wird, dass möglichst viele unterschiedlich tickende kampfbereite Meinungsvertreter im Raum sind. Jeder Moderator freut sich, wenn es knallt, das sorgt für Quoten.

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Alles zu seiner Zeit!

„Wir sind eine große Familie!“ Dieses Mantra geistert durch zigtausende Firmenflure. Romantisierende Bilder an den Wänden, beschwörende Parolen in den Meetings, motivierende Sinnsprüche im Rundschreiben – all das soll zeigen: Wir sind mehr als ein Unternehmen, wir sind ein Ort der Nächstenliebe. Belegt ist, dass für Beziehungen in der sozialen Norm (privates Umfeld) mehr Einsatz gezeigt wird als in der Marktnorm (beruflich). Hat es da nicht Sinn, diese Schippe „extra Leistung“ mit dem „Familienmantra“ abzurufen?

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Gehen Sie „nur“ zur Arbeit oder produzieren Sie Ergebnisse?

Eine Party: Plötzlich stehen Sie in einer Art Redekreis. Man kommt auf den Beruf. Einer sagt: „Ich muss am Montag wieder zur Arbeit.“ Sie runzeln die Stirn: „Interessant, bei mir ist es anders. Ich darf am Montag wieder Ergebnisse produzieren.“ Jede Wette, dass Sie erstaunte, fragende oder gar verurteilende Blicke ernten. Das weiß ich mit Sicherheit, denn ich habe es schon einige Male ausprobiert.

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„Wenn ich genügend Zeit hätte, dann…“

Haben auch Sie diese Ausrede schon einmal genutzt?
Bestimmt. Ein Klassiker.

Wir möchten Ihnen etwas Besonderes mitgeben, eine Art »Ausredenüberwindungsworkshop«.
Es geht darum, Ausreden zu erkennen, sie geistig umzuformulieren und schließlich zu transformieren – in Ergebnisse.

Ich bestätige hiermit, dass ich die Datenschutzbedingungen gelesen und akzeptiert habe.

 

Mit jeder überwundenen Ausrede nehmen Erfüllung und Erfolg im Leben zu.
Der Lohn: ein selbst bestimmtes und freies Leben ohne Ausreden.