Wie handle ich verantwortungsbewusst?

Wollen wir das nicht alle? Einen Zustand erreichen, in dem wir aus reiner Lust an Verantwortung handeln. Die wenigsten Menschen schaffen es, lange in diesem zu verweilen. Doch es geht.

Verantwortung für etwas übernehmen kann uns Lust, Kraft und Energie geben. Sie kann uns mit einer Leidenschaft segnen, die uns hilft all ihre Möglichkeiten zu sehen und von innen nach außen zu handeln. Viele kennen diesen Zustand, wenn auch nur flüchtig. Sie können ihn nicht steuern und daher nicht gezielt für sich einsetzen. Wir wollen uns im Folgenden deshalb die Frage stellen:

Wie kommen wir in den geistigen Zustand der Inbesitznahme, der uns dazu bringt, verantwortungsbewusst handeln zu wollen?

Hierfür müssen wir zunächst verstehen, welche inneren mentalen Kräfte uns dazu bringen, in den Zustand von Verantwortung zu gelangen. Dazu müssen wir uns erst einmal im Klaren darüber sein, dass es einen Zustand gibt, in dem wir Lust auf Verantwortung haben. Zweitens müssen wir uns aktiv dafür entscheiden, diesen Zustand erstreben zu wollen.

Beobachten Sie, mit welcher Haltung Sie an das Thema herangehen. Wollen Sie Bestätigung oder Wachstum? Gehen Sie beispielsweise in ein Meeting, mit dem Ziel einfach nur Recht zu haben? Oder gehen Sie mit einem Teamgedanken hinein und hören den Experten zu, sodass Sie am Ende zusammen etwas Größeres kreieren, als sich selbst?

Wer möchte was?

Der nächste Schritt klingt einfach, hat es jedoch in sich: Sie wissen genau, was Sie wollen und was Sie nicht wollen. Sie geben auch nicht nur vor, etwas zu wollen, weil es gesellschaftlich so erwünscht ist. Sondern Sie kennen Ihre Bedürfnisse und wissen, was Sie wirklich bewegt. Auch können Sie diese offen, ehrlich und transparent darlegen, sodass andere Sie verstehen können.

An diesem Punkt ist es wichtig, dass Sie die Dinge, die Sie wollen als Wunsch verpacken können. Nicht allein als Forderung oder als Erwartung. Auf diese Weise können wir verhindern, dass Sie am Ende davon erdrückt werden. Es wird leichter, den kreativen Prozess des Wünschens in Bewegung zu setzen.

Da Sie nicht nur wissen, was Sie wollen, sondern dies auch artikulieren können, gehen wir hier noch etwas weiter: Haben Sie auch gesagt, was Sie wollen? Nur wenn Sie auch laut sagen, was Sie sich wünschen, können andere darauf eingehen, darüber diskutieren und Ihnen helfen, die Wünsche gegebenenfalls Realität werden zu lassen.

Sie sind sich zwar im Klaren, was Sie selbst wollen – aber wissen Sie auch, was die anderen wollen?

Das vergessen wir gerne und oft. Jedoch ist es genauso wichtig zu wissen, was die anderen um uns herum sich wünschen. Wenn es uns nicht klar erscheint, was jemand anderes sich wünschen könnte oder derjenige nicht ehrlich antwortet, sondern nur das sagt, was man gerne von ihm hören möchte, dann fragen Sie nach.

Sobald Sie wissen, was die anderen sich wünschen, sollten Sie sich fragen, ob Sie Respekt vor den Motiven der anderen haben, wie auch vor Ihren eigenen Motiven? Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie all das erhalten, was Sie sich wünschen. Auch nicht, dass die anderen alles bekommen. Es geht schlicht um ehrlichen Respekt. Und denken Sie daran: Sie müssen nicht allem gerecht werden! Sondern lediglich respektieren und verstehen können.

Denken und notieren

Zuletzt beschäftigen wir uns mit der Ergebnisorientierten Aufgabenbeschreibung (EOA). Die EOA ist ein Hilfsmittel, mit welchem wir den Prozess der geistigen in Besitznahme praktisch umsetzen können und am Schluss etwas Materielles – oder in der heutigen Zeit – Digitales vor uns liegen haben.

  • Haben Sie zu den Punkten oben eine schriftliche Vereinbarung niedergeschrieben?
  • Haben Sie sich Zeit genommen und verschriftlicht, was Sie sich vorgenommen haben, um den Zustand von Verantwortung zu gelangen?

Es kann auch andersherum laufen: Die Lust auf Verantwortung kann auch durch eine EOA überhaupt erst entstehen. Die EOA regt Sie nämlich dazu an, den Prozess der geistigen in Besitznahme zu durchdenken und in die Tiefe zu gehen, sodass in diesem Denkprozess eine finale Klarheit entstehen kann.

Um den Zustand der geistigen Inbesitznahme bewusst zu erreichen und kontrollieren zu können, heißt es: anwenden. So schaffen Sie Klarheit für sich selbst und über die Motive der anderen Menschen. Fühlen Sie sich nicht erdrückt von Erwartungen Dritter. Lassen Sie sich von anderen kein Pflichtgefühl oder Scham auferlegen. Greifen Sie selbstbestimmt zu – und bleiben Sie dabei entspannt. So werden Sie der beste Mensch, der Sie sein können.

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Ihr Team vom Grundl Leadership Institut

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Über den Autor

Grundl Leadership Institut
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Die Redaktion der Grundl Leadership Institut schreibt über verschiedene Facetten von Führung wie Führungsverantwortung und systematische Menschenentwicklung. Das Redaktionsteam transferiert in den Beiträgen relevante Managementlehren in die Praxis und greift damit wirkungsvoll den Leading Simple©-Gedanken des Grundl Leadership Institut auf: Menschen fördern – mit System.

Der intensive Austausch mit Boris Grundl und den Trainern des Grundl Leadership Institut liefert kontinuierlich neue Impulse, einzelne Aspekte von Führung zu beleuchten und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen.

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