Die To-Do-Liste: Räumen Sie das Feld von hinten auf!

Kennen Sie das? Wieder eine Aufgabe erledigt. Haken dran. Next. Und noch einmal eine Aufgabe. Was für ein Gefühl. Und es geht weiter. Die To-Do-Liste wird länger. Ich habe extrem viel zu tun. Ich muss extrem viel leisten, Überstunden machen und noch mehr Leistung. Kennen Sie dieses Gefühl? Ich kenne es zur Genüge.

Manchmal erwische ich mich in genau diesem Zustand. Und dann erinnere mich immer an einen unserer Unternehmenswerte: Ergebnisse. Ich vergegenwärtige mir die Unterscheidung „Ergebnisorientierung und Aufgabenorientierung“. Ich beruhige mich. Ich atme durch. Und dann blicke ich auf meine To-Do-Liste. Auf meinen Posteingang. Und überlege mir ganz genau, welches Ergebnis bringt mich jetzt einen Schritt weiter? Welches Ergebnis dient meiner Daseinsberechtigung hier im Unternehmen? Mit welchem Ergebnis bringe ich jetzt das Team und das gesamte Unternehmen weiter? Mit welchem Ergebnis erfülle ich den Unternehmenszweck?

Welches Ergebnis ist wichtig?

Was für ein Unterschied. Auf der einen Seite diese kaum zu bewältigende Aufgabenliste, die To-Do’s. Auf der anderen Seite, vom Ergebnis her rückwärts denkend: Welches Ergebnis ist jetzt wichtig? Welches duldet keinen Aufschub? Also, ich blicke wieder auf meinen Posteingang, wieder auf meine To-Do-Liste, die nicht enden will. Und mithilfe dieser Unterscheidung nehme ich mir drei Punkte heraus, von denen ich genau weiß:

  • Erstens, die kann nur ich lösen.
  • Zweitens, die sind jetzt relevant, um den nächsten Schritt gehen zu können.
  • Drittens, diese Ergebnisse werden dazu dienen, den Unternehmenszweck und meine Daseinsberechtigung zu erfüllen.

Also nehme ich mir die Ergebnisse und weiß jetzt genau, was ich am Ende des Tages erledigt haben will. Dann nehme ich mir interessanterweise die anderen Aufgaben, schaue sie mir an. Und überlege: Okay, das kann ich delegieren, das kann ich delegieren, das lasse ich jetzt einfach mal liegen, das eilt nicht. Dabei finde ich sogar Aufgaben, die ich dann in den Papierkorb schmeißen kann, weil sie mich ohnehin nicht weitergebracht hätten. Und auf diese Weise bekomme ich immer wieder Ruhe in meinen oftmals, scheinbar hektischen Alltag. Indem ich mir diese Unterscheidung ansehe und mich wirklich frage: Ist es jetzt gerade ein Abarbeitungsmodus, den ich wild ausführe? Oder geht es tatsächlich um Ergebnisse, die ich zu liefern habe – in meiner Verantwortung, in meiner Position?

Ich hoffe, Ihnen hat mein Blickwinkel auf Aufgabenorientierung und Ergebnisorientierung geholfen.

Sind Sie interessiert?

Wenn Sie das Thema Ergebnisorientierung interessiert, Sie das spannend finden und vielleicht noch mehr Input haben wollen, kann ich Ihnen unser Leading Simple© Buch empfehlen. Noch besser natürlich den Besuch unseres Leading Simple© Indirekt-Seminars: Führen durch Systeme. Da gibt es das Modul Ergebnisorientierung als Prinzip. Und als Hilfsmittel die ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall alles erdenklich Gute. Werden Sie der beste Mensch, der sie sein können und fragen Sie sich immer mal wieder: Bin ich jetzt gerade ergebnisorientiert oder arbeite ich einfach nur meine To-Do‘s ab?

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bis zum nächsten Mal.

Ihr Jochen Hummel

Bildquelle: © MorganK Pixabay

Über den Autor

Jochen Hummel
Jochen Hummel

Jochen Hummel hat im Dezember 2017 die Geschäftsführung für den Vertrieb beim Grundl Leadership Institut übernommen.

Nach Abitur und Zivildienst in einer Lebenshilfe durchlief er berufliche Höhen und Tiefen: von Strukturvertrieb in unterschiedlichen Branchen über ein duales Betriebswirtschaftsstudium in der metallverarbeitenden Industrie über eine gescheiterte Selbstständigkeit bis zur langjährigen Assistenz der Geschäftsleitung in einem mittelständischen Betrieb in seinem Heimatort. Durch die vielfältigen Stationen hat Jochen Hummel breite Erfahrungen sammeln und Führungsalltag unterschiedlich miterleben können.

Das Thema Verantwortung zog sich vor allem in den letzten Jahren in seiner Tätigkeit als Assistent der Geschäftsführung wie ein roter Faden durch seine Laufbahn. Als Ausbilder für sämtliche kaufmännische Berufe übernahm er dort auch die ehrenamtliche Tätigkeit als Prüfer bei der zuständigen IHK in diesem Bereich. Zusätzlich wurde er zertifizierter Datenschutz- und Sicherheitsbeauftragter. Er baute selbstverantwortlich eine Online-Marketing-Abteilung auf und transferierte sämtliches Know-how von externen Agenturpartnern ins Unternehmen. Aufgrund seiner vielfältigen Tätigkeiten zählt das Projektmanagement zu einer seiner größten Stärken.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Jochen Hummel intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung. Sein starkes Interesse an Marketing sowie die langjährige Erfahrung im Vertrieb und der Drang nach einer Veränderung führten zur aktiven Suche nach einer neuen Herausforderung, um weiter wachsen zu können. 2010 erlebte er Boris Grundl zum ersten Mal live. Dann ließen ihn seine Vorträge und Bücher nicht mehr los. Heute lebt Jochen Hummel seinen Traum, die Grundl-Welt mit nach außen zu tragen. Er ist sich sicher: Jeder, der es wirklich ernst meint, kann sich mit dem Grundl Leadership Institut entwickeln. Man muss nur den Mut dazu haben.

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