Selbstführung

1
Einstellung wählen oder abwählen
2
Denke nach BEVOR Du etwas sagst!
3
„Erwachen“: Worte und Menschen einordnen
4
Totschlagargument Authentizität – Folgen Sie nicht blind jeder Modewelle
5
Ergebnisorientierung – Aktivität oder Wirkung?
6
Wahrnehmen mit unterschiedlichen Kanälen
7
Weniger Kennen, mehr Können!

Einstellung wählen oder abwählen

Wie oft ist es schon vorgekommen, dass Sie am Morgen mit dem Gedanken aufgewacht sind, ich will liegen bleiben, ich bin viel zu müde aufzustehen, ich mag nicht zur Arbeit gehen oder wenn ich doch nur andere Mitarbeiter hätte. Damit sind die ersten Weichen für einen negativen Tag gelegt. Laufen dann noch ein paar Sachen schief an dem Tag, denken Sie, wäre ich doch lieber im Bett geblieben.

Weiterlesen

Denke nach BEVOR Du etwas sagst!

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein aktuelles Thema aufgreifen: Meinungsbildung. Die Diskussion um die Flüchtlingswelle zeigt gerade eindrucksvoll, wie Meinungen aufeinander prallen. Wie unreflektiert Pro und Kontra, Schwarz und Weiß, richtig und falsch in die Welt posaunt werden. Ich möchte hier nicht inhaltlich in die gesellschaftliche Diskussion eingreifen, jedoch den Weg der Meinungsfindung beleuchten.

Weiterlesen

„Erwachen“: Worte und Menschen einordnen

Sind Sie noch dabei oder haben Sie den Text beim Lesen des Wortes „Erwachen“ sofort weggeklickt? Wenn Sie sich ausgeloggt haben, dann haben Sie das Wort „Erwachen“ bereits in einer Schublade, die Schublade zugemacht, den Schlüssel gedreht und ihn vermutlich noch weggeworfen. Vielleicht haben Sie aber auch die Verfasserin dieses Textes in eine Schublade gesteckt und gedacht: „Aus welchem Teebeutelweitwurfclub kommt denn die?“

Weiterlesen

Totschlagargument Authentizität – Folgen Sie nicht blind jeder Modewelle

Sie wachen auf. Sie fühlen in sich hinein. Ihr Körper fühlt sich wie ein schwerer, antriebsloser Sack an. Sie weigern sich innerlich aufzustehen. Sie stellen den Wecker auf „Snooze“. Schließlich treibt das Pflichtgefühl. Zuerst ins Bad. Routinehandlungen: Waschen, anziehen. Turbofrühstück, ab ins Büro. Auf dem Gang begegnet Ihnen ein unverschämt gut gelaunter Mitarbeiter: „Hallo Chef, wie geht es Ihnen an diesem tollen Tag?“ Sie ganz ehrlich: „Miserabel. Keine Lust. Ich würde am liebsten zu Hause die Füße hochlegen!“ Die Reaktion: „Chef, Sie sind so wunderbar authentisch!

Weiterlesen

Ergebnisorientierung – Aktivität oder Wirkung?

Erfolgreiche Leader wissen, wie im Bereich der Menschenführung Wirkung erzeugt werden kann. Dabei spielt die Unterscheidung Ziel – Ergebnis eine wichtige Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Aufgabe, Ziel und Ergebnis?

Als Aufgabe könnte man eine Handlung bezeichnen, die einen bestimmten Zweck hat. Zum Beispiel: „Ich schieße Pfeile auf die Zielscheibe.“ oder „Ich leite ein Projekt.

Weiterlesen

Wahrnehmen mit unterschiedlichen Kanälen

Warum uns andere manchmal nicht verstehen

Jeder Mensch wird im Laufe eines Tages mit unzähligen Informationen aus der Umwelt konfrontiert. Diese Informationen werden – abhängig von der individuellen Persönlichkeit – mit unterschiedlich stark ausgeprägten Sinneskanälen wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet. Dort werden sie entschlüsselt und miteinander verknüpft.

Bei jedem Menschen kristallisieren sich im Laufe des Lebens „Lieblings-Wahrnehmungskanäle“ heraus, über die er bevorzugt wahrnimmt und lernt. Einige Menschen lernen am besten durch Zuhören, andere, wenn sie ein Thema visuell präsentiert bekommen (Diagramme, Grafiken oder Bilder), andere wiederum, wenn sie sich selbst aktiv mit einem Thema auseinandersetzen können, z.B. durch Anfassen oder Ausprobieren.
Weiterlesen

Weniger Kennen, mehr Können!

Intellektuelles Verstehen – emotionales Durchdringen  – praktisches Umsetzen: Ergebnisse zeigen, wer jemand ist. Worte zeigen. was jemand gerne wäre.

Herr Grundl, was Sie erzählen, kenne ich im Grunde alles schon.“ Vor einiger Zeit begegnete mir ein junger, smarter Mann nach einem Vortrag mit diesen Worten. Der Haken saß. Ich war angefressen und fragte mich, warum.

Nach einiger Überlegung wich mein Ärger einer Erkenntnis. Es ist zu einer Mode geworden, viele Dinge zu kennen. Viele Methoden, viele Thesen, viele Theorien, viele Bücher. Dabei ist jedem klar: Intellektuelles Wissen (Kennen) produziert noch lange nicht die gewünschten Ergebnisse (Können). Mit dieser frischen Einsicht fragte ich ihn: „Kennen Sie es, oder können Sie es?“ Er wurde ruhig. Seine Stirn spiegelte intensives Nachdenken. Schließlich grinste er, nickte dankbar und ging davon.

Weiterlesen