Menschenführung

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Wirklich wichtig: Werte
2
Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!
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Über das ICH zum WIR.
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Wirkungsvolles Delegieren. Oder: Wie mache ich mich als Führungskraft „überflüssig“
5
Streiten statt kriechen – damit Ihr Meeting zum Blockbuster wird
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Der Schrecken der Veränderung – vom rationalen Verstehen zum emotionalen Umsetzen
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Welche Vorteile bietet Inkonsequenz?
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Feedback dient allein dem Zweck, sich selbst besser zu erkennen
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Leading Simple = Successful Leadership
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Klarheit erzeugt Vertrauen – und umgekehrt

Wirklich wichtig: Werte

Würden Sie mir bitte meinen Autoschlüssel geben?“ – „Den vom grauen Wagen da draußen? Gerne! Hier!“ Die Rezeptionistin hält dem Gast den Schlüssel mit einem freundlichen Lächeln hin. Dieser packt ihn und verlässt das Hotel ohne ein weiteres Wort und sichtlich verstimmt. Was ist in dieser Situation schief gelaufen?

Als ich diese Begebenheit erlebte, wurde mir wieder einmal klar, wie entscheidend es ist, andere Menschen zu verstehen. Dieser Hotelangestellten war gar nicht bewusst, welchen Fauxpas sie beging, indem sie nicht auf die Bedürfnisse ihres Gastes achtete. Ihr war entgangen, welche Bedeutung das teure Luxusgefährt für den Mann hatte. Sie redete ohne Begeisterung über seinen Sportwagen – als wäre er ein ganz normaler Gebrauchsgegenstand.

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Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!

Inwiefern ist ein „Ja zu sich selbst“, ein Wirkungs-Boost für Führung? Als Einstieg möchte ich Ihnen dazu einen kurzen Einblick in ein Coaching mit einem Unternehmer geben:

Unternehmer: Ich stelle fest, dass mir einige Führungskräfte nicht richtig zuhören und während Präsentationen andauernd abschweifen und gedanklich woanders sind.

Coach: Woran beziehungsweise in welchen Situationen fällt Ihnen das speziell auf?

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Über das ICH zum WIR.

Was ist besser? Ein Mensch, der immer nur sein ICH, sein Ego, stärkt? Oder ein Mensch, der das WIR, das Allgemeinwohl, nach vorne bringt? „Das WIR natürlich!“, höre ich Sie rufen. Mit gutem Grund. Doch was ist mit einem Menschen, dessen ICH noch gar keine innere Stärke aufweist? Was kann dieser dann zum WIR beitragen? Wie will er dem WIR etwas geben, das er selbst nicht besitzt? Wie will er jemand anderem Stärke vermitteln, wenn sie ihm selber fehlt? Verblüffend. Überall wird das Eigeninteresse als negativ angeprangert und verurteilt. Deswegen stellen sich viele als „Aufopferungsheld- oder heldin“ dar. Das kommt gut an.

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Wirkungsvolles Delegieren. Oder: Wie mache ich mich als Führungskraft „überflüssig“

In den „Leading Simple“ Inhouse-Seminaren werde ich häufig gefragt, wie sich Führungskräfte mehr Zeit für wesentliche Führungsaufgaben freischaufeln können. Meine simple Antwort: Delegieren. Das verunsichert die Teilnehmer. Ihre Reaktion: „Das funktioniert nicht.“ Die Ausreden sind vielfältig:

  • Bei unserer Unternehmenskultur geht so etwas nicht.
  • Meine Mitarbeiter brauchen mich (Abhängigkeits-Mythos) – ohne mich geht hier absolut nichts.
  • Ich mache vieles selber, muss ich doch bei meinen Kollegen Präsenz zeigen und mich dadurch gut positionieren.
  • Ich muss in alles involviert sein und über sämtliche Prozesse, Abläufe und Strukturen Bescheid wissen.

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Streiten statt kriechen – damit Ihr Meeting zum Blockbuster wird

Wie möchten Sie lieber Ihre Zeit verbringen, im Kino bei einem spannenden Film oder im Sitzungszimmer bei einer Besprechung?

Warum wählen Sie lieber das Kino als die Besprechung? Ganz einfach, weil Besprechungen häufig langweilig sind und Filme nicht. Tragisch, wenn Sie bedenken, was mehr Auswirkungen auf Ihr Leben hat. Welche Relevanz hat ein Film für Ihr Leben? Sie sind passiv, beeinflussen nicht die Handlung. Der Film mag zum Nachdenken anregen, doch welche Aktionen ergeben sich aus 90 Minuten im Kino?

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Der Schrecken der Veränderung – vom rationalen Verstehen zum emotionalen Umsetzen

Die aktuellen Megatrends Globalisierung, Digitalisierung und Konnektivität stellen Unternehmen vor immer größere Herausforderungen – vor allem im Kontext der allerorts erlebbaren, stetig steigenden, Veränderungsgeschwindigkeit. Diese Entwicklung spiegelt sich in flacher werdenden Hierarchien und zunehmendem Projektgeschäft wider, wobei auch die Warteschlange der Projekte kaum abzunehmen scheint.

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Welche Vorteile bietet Inkonsequenz?

Viele Workshops und harte Diskussionen in der Geschäftsführung enden in der Verabschiedung einer neuen Strategie. Allen scheint klar, wie wichtig die strategische Neuausrichtung ist. Die Strategie wird präsentiert, die Maßnahmen werden festgelegt und budgetiert. Mit viel Engagement geht es ans (Tages-)Werk. Und ein Jahr später stellt sich heraus, dass die Umsetzung weitestgehend auf der Strecke blieb.

War die Strategie zu anspruchsvoll oder falsch? War sie zu spät, zu früh, oder lag es am schlechten Wetter? Es werden Argumente bemüht, die – jedes für sich allein – völlig nachvollziehbar scheinen. Doch wie reagiert die Geschäftsführung darauf? Akzeptiert sie die zahlreichen Gründe für das Scheitern und fügt sich den Umständen? Oder stellt sie sich entschieden dagegen?

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Feedback dient allein dem Zweck, sich selbst besser zu erkennen

Ein kleines Entenküken quakt auf dem Teich. Die Entenmutter quakt zurück. Die anderen Küken quaken auch. Daraufhin quakt wieder die Entenmutter. Die Küken quaken mit. Und so weiter. Wozu quaken Entenfamilien? – Um Feedback zu bekommen!

Das Küken quakt: »Ich bin hier!« – Die Entenmutter quakt: »Ich höre dich! Du bist da. Und ich bin hier.« – Die anderen Küken quaken: »Du bist dort! Wir hören dich. Und wir sind hier.« Das Quaken gibt allen Mitgliedern der Entenfamilie Orientierung darüber, wo sie schwimmen und wie sie in der Familie räumlich positioniert sind. Dadurch können sich die Küken innerhalb des sicheren Raumes in der Nähe der Entenmutter halten. Und die Entenmutter hat jederzeit die Gewissheit, dass keines der Küken sich zu weit entfernt und in Gefahr gerät.

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Leading Simple = Successful Leadership

  • Leadership training for their young management talents
  • Leadership training for their young management talents
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  • Leadership training for their young management talents

A large company in Germany offers leadership trainings for their young management talents who work in subsidiaries all over Europe. The second part of the seminar took place in Frankfurt this month. Over a two-day period, nine participants learnt more about the system of “Successful Leadership”.

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Klarheit erzeugt Vertrauen – und umgekehrt

Der Philosoph Niklas Luhmann beschreibt aus meiner Sicht treffend die Mechanik hinter Vertrauen: Ein Mensch gibt eine Art „Kredit“, den er aus der Vergangenheit begründet. Damit bietet er eine Möglichkeit an, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. Dieser Mensch geht davon aus, dass der Andere seine Freiheit nicht missbraucht, um ihm zu schaden. Von dem Moment an, wo er vertraut, verzichtet er auf weitere Informationen über den anderen. Und damit reduziert er die Komplexität und schafft Klarheit. Das macht das Leben einfacher.

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