Wie Sie Generation Y für Persönlichkeitsentwicklung begeistern können

Für die einen gehöre ich zu Generation Y, für die anderen bereits zur Generation Z. Eins haben allerdings beide Generationen gemeinsam: Sie gelten als äußerst anspruchsvoll.

Während die Generation Y die Entwicklung der Digitalisierung erlebt hat, ist die Generation Z in einer „digitalisierten Welt“ aufgewachsen. In einer Studie wurde die Generation Y gefragt, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten. Während etwa 67 Prozent Flexibilität erwarten und 80 Prozent eine ausgewogene Work-Life-Balance haben möchte, fällt eine Sache auf: 83 Prozent erwarten Nachhaltigkeit von ihrem Arbeitgeber. Bei Nachhaltigkeit steht vor allem das Thema Weiterbildung im Vordergrund.

Nehmen wir mein eigenes Beispiel: In meinem Leben spielen flexible Arbeitszeiten (Flexibilität), und Home-Office (Work-Life-Balance) eine wichtige Rolle. Die Flexibilität ermöglicht mir nicht nur produktiver zu arbeiten, sondern mein Leben hervorragend mit dem Beruf zu verknüpfen. Das Grundl Leadership Institut – das Institut für Verantwortung – ist dabei der der perfekte Arbeitgeber, um mich auch persönlich weiterzuentwickeln (Nachhaltigkeit). Wie Sie sehen bin ich geradezu ein Paradebeispiel für die Werte von Generation Y.

Die Werte von Generation Y

Bis dato gehört die Generation Y wohl zur der am besten erforschten Generation. Überwiegend wird berichtet, dass die Generation die „faulste“ und „schwierigste“ Generation ist, die geradezu die Arbeitswelt überrumpelt.

Arbeit soll meiner Generation vor allem Sinn stiften und dabei Selbstverwirklichung ermöglichen. Wir sind nicht nur offline, sondern vor allem in der virtuellen Welt wunderbar vernetzt – was uns nicht nur zu herausragenden Teamplayern macht, sondern auch zu Meistern in Projektarbeit. Das Privatleben wird nicht mehr streng von der Arbeit geteilt, sondern ergänzt und verschmelzt zunehmend. Private Angelegenheiten sollten bei guten Arbeitgebern – so unsere Meinung – während der Arbeitszeit geregelt werden können. Im Gegenzug ist man allerdings bereit bei Bedarf in der Freizeit zu arbeiten.

  • 67 Prozent der Generation Y erwartet von ihrem Arbeitgeber Flexibilität. Dazu zählen Home-Office, flexible Arbeitszeiten und Sabbatical. Meine Generation sehnt sich also nur danach, ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen.
  • 80 Prozent der Generation Y erwartet von ihrem Arbeitgeber Work-Life-Balance. Diese drückt sich vor allem durch ein kollegiales Umfeld, Elternzeit und Unternehmenssport aus. Für meine Generation unterscheidet sich Flexibilität klar von Work-Life-Balance.
  • 87 Prozent der Generation Y erwartet von ihrem Arbeitgeber Nachhaltigkeit. Dazu zählen eine gute Office-Anbindung, Weiterbildungsmöglichkeiten und Unternehmensverantwortung. Meine Generation rebelliert vor allem beim Thema Klimawandel.

Eine interessante Umfrage des Zukunftinstituts zeigt, wie wichtig uns diese Werte sind:

Umfrage: Welche Dinge sind für Sie persönlich besonders wichtig und erstrebenswert? (Sortiert nach Zustimmung)

  1. Unabhängigkeit, sein Leben selbst bestimmen zu können
  2. Spaß zu haben, das Leben zu genießen
  3. Einen sinnvollen, erfüllenden Job zu haben
  4. Neugierig zu bleiben und sich immer weiterzubilden
  5. Gute, vielseitige Bildung

Interessanterweise erhalten die oben genannten Punkte mehr Zustimmung als die Punkte „Eine eigene Familie zu gründen“ und „Eine/n feste/n Partner/in zu haben“.

Was bringt uns dieses Wissen?

Zugegeben, wir „Digital Natives“ sind ständig online. Ein Leben ohne Smartphone und Laptop ist für uns undenkbar. Und genau an diesem Punkt sollte man anknüpfen, um die Persönlichkeitsentwicklung auch für Generation Y ansprechend zu gestalten. Unsere Kernwerte sind Flexibilität, Work-Life-Balance und Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund sollten diese Werte berücksichtigt und in einen guten Weiterbildungsplan integriert werden.

Kluge Köpfe haben sich bereits viele Gedanken darüber gemacht, wie man die Digitalisierung als Human Resources Manager ideal nutzt. Auch wir haben uns zu diesem Thema viele Gedanken gemacht. Für uns ist klar: Die Lösung lautet Blended Learning.

Blended Learning bezeichnet eine Lernform mit sinnvoller Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Das Konzept verbindet die Flexibilität von E-Learning und den Aspekten der Face-to-Face-Kommunikation.
Wikipedia

Aus diesem Grund haben wir uns im Institut entschieden, dass unsere Online Akademie eine passende Ergänzung zu unseren Präsenzveranstaltungen darstellt und zu einem guten Transformationsprozess dazugehört. Durch die E-Learning Frequenzen können Sie den Lernzeitpunkt (Work-Life-Balance), das Lerntempo (Nachhaltigkeit) und den Lernort (Flexibilität) selbst festlegen. Das bedeutet: „Learning anytime and anywhere“. – Genau das, worauf die Generation Y wert legt.

Sind wir ehrlich: Viele Arbeitgeber werden noch Zeit benötigen, um Generation Y zu verstehen und von den Vorurteilen „faul“ und „schwierig“ wegzukommen. Allerdings wird meine Generation 2020 bereits 50 Prozent der Arbeitswelt ausmachen. Daher lohnt es sich weiter mit Generation Y zu beschäftigen.

Ihr Marcel Roll

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Über den Autor

Marcel Roll
Marcel Roll

Marcel Roll verantwortet das Marketing im Grundl Leadership Institut.

Als Head of Marketing verstärkt der 21-Jährige seit Februar 2019 das Team mit Fachwissen und frischen Ideen. Mit seiner Karriere hat Marcel Roll früh begonnen: Bereits im jungen Alter arbeitete er mit namhaften Herstellern wie EA Sports und LG Electronics zusammen. Mit 16 Jahren erfüllte er sich seinen Wunsch und machte sich mit seiner eigenen Online-Marketing-Agentur selbständig. Im Alter von 18 absolvierte er „ganz nebenher“ eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation – und kam dann zum GLI.

Marcel Roll wurde, begründet durch seinen Werdegang, schon in jungen Jahren mit dem Thema Verantwortung konfrontiert. In seiner eigenen Agentur hat er Freelancer beschäftigt, Geschäftspartner gefunden und Projekte realisiert. „Als Performance Marketer habe ich früh Verantwortung über hohes Budget gehabt“, blickt er zurück. „Der richtig großen Verantwortung bin ich mir aber erst durch das Grundl Leadership Institut bewusst geworden.“ Mit seiner Marketing-Arbeit möchte er nun die Philosophie des Instituts anderen vermitteln und das Bewusstsein für Verantwortung weitergeben.

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