Archiv - Februar 2016

1
Die 2. Säule des Selbstwertgefühls: Sich selbst annehmen
2
Welche Vorteile bietet Inkonsequenz?
3
Spitzenleistung versus Durchschnittlichkeit – ein Widerspruch?
4
So setzen Sie Veränderungen wirkungsvoll um
5
Feedback dient allein dem Zweck, sich selbst besser zu erkennen

Die 2. Säule des Selbstwertgefühls: Sich selbst annehmen

Dieser Eintrag ist Teil 3 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Mich selbst annehmen heißt, auf meiner Seite stehen – jetzt werden Sie vielleicht denken, ja ist doch klar!

Um Ihnen das noch etwas näher zu bringen, möchte ich Sie zu einer Übung einladen. Stellen Sie sich Ihren besten Freund vor. Wie verhalten Sie sich ihm gegenüber? Wie pflegen Sie Ihre Freundschaft zu ihm? Angenommen, es geht Ihrem Freund nicht gut, was tun Sie dann?

Vermutlich reden Sie ihm gut zu, wenn er deprimiert ist. Machen ihm Mut, wenn er mutlos ist. Haben Verständnis, wenn er einen Fehler gemacht hat. Sagen nette Dinge zu ihm, halten auch in schwierigen Zeit zu ihm, machen ihm manchmal Geschenke, respektieren und achten seine Meinung. Sie nehmen ihn ernst, machen sich nicht lustig über ihn, sind ihm gegenüber tolerant und so weiter. Trifft das in etwa zu?

Weiterlesen

Welche Vorteile bietet Inkonsequenz?

Viele Workshops und harte Diskussionen in der Geschäftsführung enden in der Verabschiedung einer neuen Strategie. Allen scheint klar, wie wichtig die strategische Neuausrichtung ist. Die Strategie wird präsentiert, die Maßnahmen werden festgelegt und budgetiert. Mit viel Engagement geht es ans (Tages-)Werk. Und ein Jahr später stellt sich heraus, dass die Umsetzung weitestgehend auf der Strecke blieb.

War die Strategie zu anspruchsvoll oder falsch? War sie zu spät, zu früh, oder lag es am schlechten Wetter? Es werden Argumente bemüht, die – jedes für sich allein – völlig nachvollziehbar scheinen. Doch wie reagiert die Geschäftsführung darauf? Akzeptiert sie die zahlreichen Gründe für das Scheitern und fügt sich den Umständen? Oder stellt sie sich entschieden dagegen?

Weiterlesen

Spitzenleistung versus Durchschnittlichkeit – ein Widerspruch?

Letztens referierte der Benediktinermönch Anselm Grün auf einem Kongress. Sein Thema: Werte und maßvoll leben bzw. die Kunst, das richtige Maß zu finden. Diese Thema übt eine große Faszination aus, nicht zuletzt weil wir in der Akademie mit unserer ersten „Führungssäule“ Wie führe ich mich selbst? Auch immer wieder mit dieser Fragestellung beschäftigt sind.

Weiterlesen

So setzen Sie Veränderungen wirkungsvoll um

  • Phasen der Veränderung - 1
  • Phasen der Veränderung - 2
  • Phasen der Veränderung - 3
  • Phasen der Veränderung - 4
  • Phasen der Veränderung - 5
  • Phasen der Veränderung - 6

Unser Leben ist geprägt von Gewohnheiten, ob wir nun wollen oder nicht. Viele erleichtern den Alltag, andere sind hingegen lästig und schaden mehr als sie nutzen. Gewohnheiten sind für uns ein Hilfsanker, um die Komplexität der auf uns einstürmenden Realität erträglich zu machen. Sie führen uns durchs Leben, denn ansonsten wäre das menschliche Gehirn überfordert mit den vielen alltäglichen Details, die immer wieder neu bearbeitet werden müssten. Gewohnheiten bieten Stabilität, Orientierung und helfen uns, uns nicht in Nebensächlichkeiten zu verlieren.

Weiterlesen

Feedback dient allein dem Zweck, sich selbst besser zu erkennen

Ein kleines Entenküken quakt auf dem Teich. Die Entenmutter quakt zurück. Die anderen Küken quaken auch. Daraufhin quakt wieder die Entenmutter. Die Küken quaken mit. Und so weiter. Wozu quaken Entenfamilien? – Um Feedback zu bekommen!

Das Küken quakt: »Ich bin hier!« – Die Entenmutter quakt: »Ich höre dich! Du bist da. Und ich bin hier.« – Die anderen Küken quaken: »Du bist dort! Wir hören dich. Und wir sind hier.« Das Quaken gibt allen Mitgliedern der Entenfamilie Orientierung darüber, wo sie schwimmen und wie sie in der Familie räumlich positioniert sind. Dadurch können sich die Küken innerhalb des sicheren Raumes in der Nähe der Entenmutter halten. Und die Entenmutter hat jederzeit die Gewissheit, dass keines der Küken sich zu weit entfernt und in Gefahr gerät.

Weiterlesen