Herzlich willkommen im Führungsblog
des Grundl Leadership Institut!

Erfahren Sie alles über Führung und profitieren Sie von den
wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen der Experten

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Bei sich selbst sein für wirkungsvolles Führen
2
Wie Identifikation entsteht
3
Psychologischer Filter – Nähe verzerrt
4
Jeder Mensch hat Recht! Wie Sie selber zu Ihrem persönlichen Weltbild kommen.
5
Wie weit sind Sie im Veränderungsprozess?
6
Wirklich wichtig: Werte
7
Die 4. Säule des Selbstwertgefühls: Selbstbehauptung
8
Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!
9
Über das ICH zum WIR.
10
Verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen

Bei sich selbst sein für wirkungsvolles Führen

Ich stelle in meiner Arbeit in Unternehmen und Organisationen immer häufiger fest, dass der Wunsch nach wirkungsvoller Führung und Orientierung wächst. Viele Unternehmen wollen Menschen mit Ecken und Kanten, eine Führungskraft, die vorangeht, Entscheidungen trifft, Verantwortung übernimmt, klar und konsequent kommuniziert, aber auch gleichzeitig die Mitarbeiter und deren Entwicklung nicht aus den Augen verliert. Selbst nach der Europameisterschaft in Frankreich und dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft im Halbfinale diskutieren die „Fernsehexperten“, dass die Führung innerhalb der deutschen Mannschaft ausbaufähig ist: Es fehlen Fußballer vom Kaliber Effenberg und Kahn, alles ist zu nett und zu harmonisch, und ein Boateng, der das Zeug zum Führungsspieler hat, ist in dieser Rolle erst am Anfang und häufig verletzt.

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Wie Identifikation entsteht

Unsere Mitarbeiter sollen sich mit den Werten der Firma und ihren Produkten identifizieren!“ Das wünschen sich jede Firma, jede Führungskraft und auch die meisten Mitarbeiter. Leicht gesagt. Schwer erreicht. Klar ist: Identifikation setzt zusätzliche Energien für den Alltag und für das Erreichen von Zielen frei. Wer sich mit den Armen der Welt solidarisiert, organisiert Hilfstransporte oder eine Demonstration vor der UNO. Wer den Motorsport liebt, baut mit seinem Sohn eine Seifenkiste und das auch ohne Motor. Wer sich für einen Erfinder hält, sitzt in seinem Keller und tüftelt zwischen viel Unsinn eine Weltsensation aus. Identifikation ist also enorm wichtig.

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Psychologischer Filter – Nähe verzerrt

Im letzten Blogbeitrag haben wir über Wahrnehmung und das Entstehen von Weltbildern gesprochen. Wir möchten dieses Thema noch einmal aufgreifen und genauer auf einen Aspekt des psychologischen Filters „Verzerrung“ eingehen.

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Jeder Mensch hat Recht! Wie Sie selber zu Ihrem persönlichen Weltbild kommen.

Kennen Sie das? Sie unterhalten sich mit Ihrer Mutter, Ihrem Vater, einem Freund, Mitarbeiter oder Ihrem Chef. Im Laufe des Gesprächs wundern Sie sich, dass Ihr Gegenüber bestimmte Situationen völlig anders einschätzt als Sie. Sie denken im inneren Dialog, „MEIN Weg ist doch der richtige!“ Zudem werden Themen total unterschiedlich interpretiert. Es folgen lange Diskussionen. Sie sagen zu sich „MEINE Lösung ist doch klar und richtig, warum sieht er es denn nicht?“

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Wie weit sind Sie im Veränderungsprozess?

Nachdem wir uns in den letzten beiden Beiträgen mit dem Schrecken der Veränderung und dem Verstehen und Einverstanden-Sein von Mitarbeitern in Phasen der Veränderung beschäftigt haben, möchte ich heute eine Reflexionsübung mit Ihnen durchführen. Folgende Fragen dienen Ihnen in dreifachem Sinn:

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Wirklich wichtig: Werte

Würden Sie mir bitte meinen Autoschlüssel geben?“ – „Den vom grauen Wagen da draußen? Gerne! Hier!“ Die Rezeptionistin hält dem Gast den Schlüssel mit einem freundlichen Lächeln hin. Dieser packt ihn und verlässt das Hotel ohne ein weiteres Wort und sichtlich verstimmt. Was ist in dieser Situation schief gelaufen?

Als ich diese Begebenheit erlebte, wurde mir wieder einmal klar, wie entscheidend es ist, andere Menschen zu verstehen. Dieser Hotelangestellten war gar nicht bewusst, welchen Fauxpas sie beging, indem sie nicht auf die Bedürfnisse ihres Gastes achtete. Ihr war entgangen, welche Bedeutung das teure Luxusgefährt für den Mann hatte. Sie redete ohne Begeisterung über seinen Sportwagen – als wäre er ein ganz normaler Gebrauchsgegenstand.

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Die 4. Säule des Selbstwertgefühls: Selbstbehauptung

Dieser Eintrag ist Teil 5 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Was assoziieren Sie mit Selbstbehauptung? Welche Ideen haben Sie zu diesem Thema? Notieren Sie sich bitte zwei bis drei Stichworte dazu.

Nun will ich Ihnen einen weiteren Blickwinkel verschaffen: Bei der Selbstbehauptung geht es nicht darum, wie ein Gorilla auf dem Affenberg zu sitzen, sich zu brüsten und mit den Fäusten auf die Brust zu hämmern, um mit diesem Eindruck andere zu überfahren oder auf seine Rechte zu pochen. Selbstbehauptung hat auch nichts mit Selbstverteidigung zu tun, wie es oft synonym verwendet wird. Genau so wenig hat es mit „sich durchsetzen“ zu tun. Beim Durchsetzen gibt es meist jemanden, der den Kürzeren zieht. Was aber ist es dann?

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Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!

Inwiefern ist ein „Ja zu sich selbst“, ein Wirkungs-Boost für Führung? Als Einstieg möchte ich Ihnen dazu einen kurzen Einblick in ein Coaching mit einem Unternehmer geben:

Unternehmer: Ich stelle fest, dass mir einige Führungskräfte nicht richtig zuhören und während Präsentationen andauernd abschweifen und gedanklich woanders sind.

Coach: Woran beziehungsweise in welchen Situationen fällt Ihnen das speziell auf?

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Über das ICH zum WIR.

Was ist besser? Ein Mensch, der immer nur sein ICH, sein Ego, stärkt? Oder ein Mensch, der das WIR, das Allgemeinwohl, nach vorne bringt? „Das WIR natürlich!“, höre ich Sie rufen. Mit gutem Grund. Doch was ist mit einem Menschen, dessen ICH noch gar keine innere Stärke aufweist? Was kann dieser dann zum WIR beitragen? Wie will er dem WIR etwas geben, das er selbst nicht besitzt? Wie will er jemand anderem Stärke vermitteln, wenn sie ihm selber fehlt? Verblüffend. Überall wird das Eigeninteresse als negativ angeprangert und verurteilt. Deswegen stellen sich viele als „Aufopferungsheld- oder heldin“ dar. Das kommt gut an.

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Verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen

In meinem letzten Blogbeitrag haben Sie bereits einiges über die emotionalen Phasen erfahren, die sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte während eines Wandelprozesses durchlaufen. Obwohl die Gründe eines Wandels rational nachvollziehbar sind, reichen rein sachliche und logische Argumente nicht aus, um Mitarbeiter dazu zu bewegen, ihr Verhalten zu ändern und die Veränderung aktiv mitzugestalten – oder sie gar dafür zu begeistern.

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