Autor - Nicole Rieder

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gEWOHNhEITEN
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Mehr Wirkung in der Kommunikation – Andere verstehen
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Hamsterrad für Fortgeschrittene
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Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls – die Umsetzung zählt
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Die 6. Säule des Selbstwertgefühls: Persönliche Integrität
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Kraft der Sprache – Teil 1
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Die 5. Säule des Selbstwertgefühls: Zielgerichtet leben
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Die 4. Säule des Selbstwertgefühls: Selbstbehauptung
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Die 3. Säule des Selbstwertgefühls: Eigenverantwortlich leben
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Die 2. Säule des Selbstwertgefühls: Sich selbst annehmen

Über den Autor

Nicole Rieder

Senior Trainerin Nicole Rieder arbeitete vor ihrer Zeit bei der Grundl Leadership Akademie 18 Jahre in einer Bank, wo sie nach 12 Jahren von einem auf den anderen Tag Führungsverantwortung bekam. Das erste Mal mit einer solchen Aufgabe konfrontiert, wusste sie nicht, wie sie andere Menschen führen sollte und imitierte daher den Führungsstil ihrer Vorgesetzten. Als diese Herangehensweise über längere Zeit nicht funktionierte, war sie kurz davor aufzugeben. Nach einem Fortbildungsseminar machte Nicole Rieder zwar mit neuen Ideen und etwas Aufschwung weiter, mit ihren Leistungen war sie jedoch noch nicht zufrieden.

In dieser Zeit stellte ein Kollege die entscheidende Frage: „Gibst Du Dir denn selbst die Berechtigung zu führen?“ Erst da wurde ihr bewusst, dass sie einem Glaubenssatz folgte, der ihr das Recht absprach, Menschen zu führen, die eine bessere Ausbildung genossen hatten, älter oder höhergestellt waren. An dieser Stelle begann die eigentliche Arbeit.

Als sie über Freunde dann zusätzlich von Boris Grundl erfuhr, war ihr klar, dass sie diesen Weg auch für sich einschlagen wollte – einen Weg zu mehr Selbstführung. Nicole Rieder führte sich regelmäßig und diszipliniert selbst und hatte es schließlich geschafft: Andere Menschen ließen sich von ihr führen.

Heute gibt sie ihre Erfahrungen als Trainerin bei der Grundl Leadership Akademie weiter.

gEWOHNhEITEN

Da hat wohl der Korrekturleser etwas übersehen, denken Sie jetzt vielleicht. Doch dem ist nicht so. Das war Absicht. Wie viele von Ihnen haben sich über diese Schreibweise gewundert oder an ihr gestört? Kann es sein, dass diese Darstellung Sie dazu veranlasst hat, genauer hinzuschauen? Und/oder hätten Sie es vielleicht sogar gerne sofort geändert? Weitergedacht: Was würde passieren, wenn Sie auf diese Weise auf Ihre alten, eingeschliffenen Gewohnheiten schauen würden?

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Mehr Wirkung in der Kommunikation – Andere verstehen

Wir befinden uns auf dem Spielplatz. Frau Recht diskutiert heftig mit Frau Unrecht.

Frau Recht sagt: „Die heutige Erziehung ist doch keine Erziehung mehr. Mütter lassen ihre Kinder einfach machen, ohne ihnen Grenzen zu setzen. Dadurch verlieren die Kinder den Respekt vor den Erwachsenen und machen, was sie wollen.

Frau Unrecht ist anderer Meinung: „Da reden Sie jetzt aber großen Unsinn. Mit der modernen Erziehung von heute werden unsere Kinder stärker, unabhängiger und sie haben viel mehr Selbstvertrauen, als wir das damals hatten.

Frau Recht: „Das hat doch nichts mit Selbstvertrauen zu tun, sondern mit Respektlosigkeit.

Frau Unrecht: „Jetzt machen Sie aber mal einen Punkt. Ich bin im Sozialwesen tätig und da weiß ich genau, wovon ich rede…

Liebe Leser, kommen Ihnen solche Gespräche bekannt vor? Wollen Sie wissen, wie Sie einer solchen Diskussion anders begegnen können? Dann habe ich für Sie folgenden Impuls: „Verstehen heißt nicht, einverstanden zu sein.

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Hamsterrad für Fortgeschrittene

Kennen Sie diese Situation, dass Sie seit Jahren fast atemlos durch das Leben rasen? Dass Sie sich immer wieder fragen, warum die Zeit so schnell vergeht und warum Sie, egal was Sie tun, einfach nie Zeit haben? Dabei kommt Ihnen in den Sinn, dass Sie vor Jahren einen Workshop für Zeitmanagement besucht und sich dazu fünf bis sechs Bücher gekauft haben, sogar eins mit dem Titel „Wie setze ich das in die Praxis um“.

Sie sind also komplett ausgerüstet und haben auch theoretische Erfahrung. Ja, Ihnen ist sogar klar, warum Sie das gemacht haben. Sie wollten endlich mehr Zeit gewinnen für die Führung der Mitarbeiter, endlich mehr Zeit für die Familie. Sie wollten nicht, dass Ihre Kinder Sie nur als gestresstes Nervenbündel kennen. Sie wollten nicht, dass Ihre Mitarbeiter Sie als eine zwar physisch anwesende Person erleben, die jedoch für deren Anliegen oder Anregungen keine Zeit hat.

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Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls – die Umsetzung zählt

Dieser Eintrag ist Teil 8 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

In meinen letzten Beiträgen haben Sie nun alle sechs Säulen des Selbstwertgefühls kennengelernt. Wissen Sie noch, um was es in der ersten Säule ging? Was haben Sie sich konkret vorgenommen, beziehungsweise welches Versprechen haben Sie sich selbst gegeben? Was haben Sie tatsächlich umgesetzt? Und wie geht es Ihnen jetzt bei diesen Fragen?

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Die 6. Säule des Selbstwertgefühls: Persönliche Integrität

Dieser Eintrag ist Teil 7 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Was heißt Integrität eigentlich? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Was würden Sie spontan antworten, wenn Sie danach gefragt würden? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und machen Sie ein paar Notizen, bevor Sie weiterlesen.

Gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, denen Sie, ohne zu zögern, vertrauen würden? Wissen Sie auch warum? Was genau bewegt Sie dazu, denjenigen zu vertrauen? Oder fällt es Ihnen leichter, zu beschreiben, welchen Menschen Sie auf keinen Fall trauen: Was ist der Grund für das Misstrauen?

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Kraft der Sprache – Teil 1

In neuen Räumlichkeiten im Waldhotel bei Stuttgart in einer ganz anderen Atmosphäre hat der erste Teil von „Kraft der Sprache“ stattgefunden. Dieses Mal in einem kleineren Rahmen – es nahmen 25 Leute teil. So hatten wir Gelegenheit, die Teilnehmer schon am ersten Abend intensiv auf die spannende Reise „Kraft der Sprache“ vorzubereiten. Gespannt und aufmerksam lauschten alle den einführenden Worten von Boris Grundl. Bereits da wurde klar, was es mit der Reise auf sich hat. Der Reiserucksack wurde mit den ersten Dingen bepackt, wie zum Beispiel den wichtigen Filtern in der Kommunikation: tilgen, verzerren und generalisieren.

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Die 5. Säule des Selbstwertgefühls: Zielgerichtet leben

Dieser Eintrag ist Teil 6 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Im fünften Teil dieser Serie zum Selbstwertgefühl, möchte ich auf „zielgerichtetes Leben“ eingehen. Ein Thema, das wir auch in unseren Seminaren immer wieder aufgreifen. Zu Beginn eines Workshops stellen wir den Teilnehmern oft die Frage: „Wer will ein glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Leben führen?

Vielleicht denken Sie jetzt wie viele Teilnehmer auch: Wer will das nicht? Genauso ist es, alle heben bei dieser Frage die Hand. Die nächste Frage, die wir stellen: „Wissen Sie auch, was Sie tun müssen, damit Sie ein solches Leben führen können?“ Dann wird es immer ganz still im Raum.

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Die 4. Säule des Selbstwertgefühls: Selbstbehauptung

Dieser Eintrag ist Teil 5 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Was assoziieren Sie mit Selbstbehauptung? Welche Ideen haben Sie zu diesem Thema? Notieren Sie sich bitte zwei bis drei Stichworte dazu.

Nun will ich Ihnen einen weiteren Blickwinkel verschaffen: Bei der Selbstbehauptung geht es nicht darum, wie ein Gorilla auf dem Affenberg zu sitzen, sich zu brüsten und mit den Fäusten auf die Brust zu hämmern, um mit diesem Eindruck andere zu überfahren oder auf seine Rechte zu pochen. Selbstbehauptung hat auch nichts mit Selbstverteidigung zu tun, wie es oft synonym verwendet wird. Genau so wenig hat es mit „sich durchsetzen“ zu tun. Beim Durchsetzen gibt es meist jemanden, der den Kürzeren zieht. Was aber ist es dann?

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Die 3. Säule des Selbstwertgefühls: Eigenverantwortlich leben

Dieser Eintrag ist Teil 4 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann sind Sie immer noch mit an Bord. Darüber freue ich mich persönlich natürlich. Noch mehr freue ich mich aber für Sie, da Sie ernsthaftes Interesse daran haben, an sich zu arbeiten. Damit sind wir auch bereits beim heutigen Thema: Eigenverantwortung bzw. Selbstverantwortung. SELBST-ver-ANTWORT-ung. Oft suchen Menschen die Antworten für das, was ihnen passiert, im Außen. Die richtige Antwort ist jedoch stets in mir selbst.

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Die 2. Säule des Selbstwertgefühls: Sich selbst annehmen

Dieser Eintrag ist Teil 3 von 8 der Blogreihe Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Mich selbst annehmen heißt, auf meiner Seite stehen – jetzt werden Sie vielleicht denken, ja ist doch klar!

Um Ihnen das noch etwas näher zu bringen, möchte ich Sie zu einer Übung einladen. Stellen Sie sich Ihren besten Freund vor. Wie verhalten Sie sich ihm gegenüber? Wie pflegen Sie Ihre Freundschaft zu ihm? Angenommen, es geht Ihrem Freund nicht gut, was tun Sie dann?

Vermutlich reden Sie ihm gut zu, wenn er deprimiert ist. Machen ihm Mut, wenn er mutlos ist. Haben Verständnis, wenn er einen Fehler gemacht hat. Sagen nette Dinge zu ihm, halten auch in schwierigen Zeit zu ihm, machen ihm manchmal Geschenke, respektieren und achten seine Meinung. Sie nehmen ihn ernst, machen sich nicht lustig über ihn, sind ihm gegenüber tolerant und so weiter. Trifft das in etwa zu?

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