Autor - Dr. Nina Harbers

1
So durchbrechen Sie Ihre Reiz-Reaktions-Muster
2
Muster verlernen, um sich weiterzuentwickeln
3
Hunde und Katzen in der Führung
4
Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen
5
Glaubwürdigkeit – die Grundlage von Vertrauen
6
KRITIK – wenn, dann richtig!
7
Einsatz von Psycho-Tricks in der Führung
8
Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter motivieren
9
Mitarbeiter abhängig machen
10
Führung läuft nur über Hierarchie

Über den Autor

Dr. Nina Harbers

Seit 2011 arbeitet Dr. Nina Harbers als Leiterin in der Trainerausbildung der Grundl Leadership Akademie.

Ihr Weg in Richtung Akademie bahnte sich an, als sie bereits mit 26 Jahren Führungsverantwortung in einem Medizintechnikunternehmen bekam. Schnell war sie mit Widerständen konfrontiert von älteren und erfahreneren Mitarbeitern, die sich von einer so jungen Frau nicht führen lassen wollten. Zwar hatte sie viel Know-How während ihres Studiums und der Zeit ihrer Promotion erworben, doch das Führen von Menschen hatte sie dabei nicht gelernt. Auch Wille und Disziplin reichten nicht aus, um ihre Mitarbeiter erfolgreich zu führen und zu entwickeln. Um als Führungskraft wirkungsvoller zu werden, bildete sie sich weiter und machte unter anderem einen MBA sowie NLP- und Coaching-Ausbildungen. Dabei setzte sie das erste Mal bei sich selbst an, durchlief ihren persönlichen Transformationsprozess und erzielte dadurch Erfolge als Führungskraft.

Nach und nach reifte bei Dr. Nina Harbers der Wunsch dies auch an andere Menschen weiterzugeben. Zunächst Teilnehmerin einer Leading Simple©-Umsetzung war sie im Anschluss von der Einfachheit und Klarheit des Konzepts überzeugt, sodass sie schließlich über akademieinterne Ausbildungsschritte zu ihrer heutigen Tätigkeit als Trainerin kam.

Gemeinsam mit Atilla Vuran entwickelte sie zusätzlich die interne Trainerausbildung, die sie heute koordiniert und begleitet.

So durchbrechen Sie Ihre Reiz-Reaktions-Muster

Stefan und Marianne möchten seit langem mal wieder einen schönen gemeinsamen Abend in ihrem Lieblingsrestaurant verbringen. Dafür haben sie extra die Kinder zu Mariannes Mutter gebracht. Sie freuen sich sehr auf den Abend und wollen sich besonders schick anziehen. Stefan kann allerdings seine Schuhe nicht finden.

Marianne, hast du irgendwo meine Schuhe gesehen?“ Statt der erhofften Hilfe erntet er eine barsche Reaktion: „Schau gefälligst selbst nach deinen Sachen. Ich bin nicht deine Mutter!“ Völlig von den Socken, dass seine harmlose Frage so einen Ärger bei Marianne ausgelöst hat, fühlt er sich ungerecht behandelt. Er ist stinksauer.

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Muster verlernen, um sich weiterzuentwickeln

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Dieses berühmte Zitat von Albert Einstein klingt logisch. Trotzdem passiert genau das vielen von Zeit zu Zeit – sie tun das Gleiche und erhoffen Verbesserung. Das menschliche Gehirn ist es nämlich gewohnt, in Mustern zu arbeiten. Damit sind weitgehend unbewusste und stark automatisierte Abläufe gemeint, die durch bestimmte Impulse aktiviert werden. Streckt Ihnen jemand die Hand zur Begrüßung hin, werden Sie ihm in der Regel ganz automatisch ebenfalls die eigene Hand reichen.

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Hunde und Katzen in der Führung

Herr Schuster begegnet am Freitag seinem Vorgesetzten auf dem Flur. Gerne nutzt Herr Schuster zufällige Begegnungen mit Kollegen und Vorgesetzten für einen kurzen Austausch über das persönliche Wohlbefinden. So ist er im Begriff, mit seinem Chef, Herr Koch, ein Gespräch zu beginnen. Dieser jedoch läuft unbeeindruckt vorbei und ist gerade mit dem Ablesen der Uhrzeit auf seiner Armbanduhr beschäftigt.

Für Herrn Schuster wie ein Schlag ins Gesicht. Tief getroffen macht er sich Gedanken, ob er den Chef verärgert haben könnte. Dies beschäftigt ihn auch noch einen Großteil des Wochenendes. Aus diesem Grund beschließt er, Herrn Koch gleich am Montag darauf anzusprechen. Als er jedoch am Montagmorgen mit dem festen Entschluss, die Harmonie wiederherzustellen, in Herrn Kochs Büro tritt und die Begegnung am Freitag anspricht, weiß dieser weder wovon Herr Schuster spricht noch dass sie sich am Freitag überhaupt begegnet sind.

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Kluge Menschen fassen leichter Vertrauen

Zu diesem Schluss kommt eine Studie um den Soziologen Noah Carl von der Universität Oxford. Hierzu wurden Daten des General Social Survey analysiert – eine Umfrage, mit deren Hilfe seit 1972 das soziale Verhalten von Amerikanern untersucht wird. Zusätzlich wurden die Teilnehmer einem Intelligenztest unterzogen.

Ergebnis war: Je intelligenter die Person, desto eher war sie bereit, anderen zu vertrauen. Intelligente Menschen verfügen wohl über eine bessere Menschenkenntnis und können deshalb sowohl Menschen als auch Situationen besser einschätzen, so die Forscher. Deswegen würden sie eher mit Personen in Kontakt stehen, von denen sie nichts Schlimmes zu erwarten haben.

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Glaubwürdigkeit – die Grundlage von Vertrauen

Wenn Sie morgens den Wasserhahn aufdrehen, vertrauen Sie darauf, dass die Ingenieure im Wasserwerk ihre Arbeit tun. In der Autowerkstatt verlassen Sie sich auf die ordnungsgemäße Ausführung der Reparatur, deren Details Sie nicht kontrollieren können. Vertrauen bildet die Grundlage für alle Individuen, Unternehmen, Organisationen und Zivilisationen, für alle Beziehungen und jede Form der Kommunikation rund um den Globus. Mangelndes Vertrauen zerstört selbst die erfolgreichsten Unternehmen, die mächtigste Regierung und die florierendste Wirtschaft. Trotz der offensichtlich immensen Macht von Vertrauen gehört es wohl zu den am meisten unterschätzten Faktoren unserer Wirtschaft und Gesellschaft.

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KRITIK – wenn, dann richtig!

Kritik ist zwar besser als gar kein Feedback, aber nicht unbedingt immer das erste Mittel der Wahl. Gerade mit Mitarbeitern, die noch sehr unsicher sind, sollten Sie als Führungskraft sehr behutsam umgehen und sie nur in Ausnahmefällen kritisieren.

Wenn sich Kritik nicht vermeiden lässt, vermitteln Sie Ihrem Mitarbeiter alles so, dass dieser Sie respektiert und Ihnen dankbar für das Feedback ist. Das Gespräch dient dazu, dass der Kritisierte sein Verhalten gezielt ändert. Es soll ein Umdenken einleiten und den Willen zur Veränderung wecken. Das Gespräch darf auf keinen Fall dem Abladen von Frust oder der Machtdemonstration dienen.

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Einsatz von Psycho-Tricks in der Führung

Dieser Eintrag ist Teil 10 von 10 der Blogreihe 10 Mythen der Führung

Zum Thema Führung gibt es zehn hemmende – in der Allgemeinheit vertretene – Glaubenssätze, die so genannten Mythen der Führung. Fragen Sie sich, welchen Mythen Sie unterliegen und welche Hemmnisse Sie aus dem Weg schaffen sollten, um Ihre Wirkung als Führungskraft zu verbessern.
Teil 10: Einsatz von Psycho-Tricks

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Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter motivieren

Dieser Eintrag ist Teil 9 von 10 der Blogreihe 10 Mythen der Führung

Zum Thema Führung gibt es zehn hemmende – in der Allgemeinheit vertretene – Glaubenssätze, die so genannten Mythen der Führung. Fragen Sie sich, welchen Mythen Sie unterliegen und welche Hemmnisse Sie aus dem Weg schaffen sollten, um Ihre Wirkung als Führungskraft zu verbessern.
Teil 9: Mitarbeiter motivieren müssen

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Mitarbeiter abhängig machen

Dieser Eintrag ist Teil 8 von 10 der Blogreihe 10 Mythen der Führung

Zum Thema Führung gibt es zehn hemmende – in der Allgemeinheit vertretene – Glaubenssätze, die so genannten Mythen der Führung. Fragen Sie sich, welchen Mythen Sie unterliegen und welche Hemmnisse Sie aus dem Weg schaffen sollten, um Ihre Wirkung als Führungskraft zu verbessern.
Teil 8: Mitarbeiter abhängig machen

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Führung läuft nur über Hierarchie

Dieser Eintrag ist Teil 7 von 10 der Blogreihe 10 Mythen der Führung

Zum Thema Führung gibt es zehn hemmende – in der Allgemeinheit vertretene – Glaubenssätze, die so genannten Mythen der Führung. Fragen Sie sich, welchen Mythen Sie unterliegen und welche Hemmnisse Sie aus dem Weg schaffen sollten, um Ihre Wirkung als Führungskraft zu verbessern.
Teil 7: Steuerung nur über Hierarchie

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