Autor - Johannes Rascher

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Die Führungsroutine – oder wie ich täglich Zeit für Führung finde
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Führung durch Nichtführung am Beispiel von Zinédine Zidane als Führungskraft eines Champions-League-Siegers
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Die agile Führungskraft – oder „Wie mache ich mich als Führungskraft überflüssig, während die Ergebnisse immer besser und besser werden?“
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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?
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Was Führung und Vertrieb voneinander lernen können
6
Bei sich selbst sein für wirkungsvolles Führen
7
Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!
8
Wirkungsvolles Delegieren. Oder: Wie mache ich mich als Führungskraft „überflüssig“
9
Spitzenleistung versus Durchschnittlichkeit – ein Widerspruch?
10
Leading Simple: Erlebnis UND Ergebnis

Über den Autor

Johannes Rascher

Seit 2012 ist Johannes Rascher Senior Trainer der Grundl Leadership Akademie.

Auf seinem Lebensweg erlebte er bis dahin einige kleinere, aber auch sehr große Krisen. Damals fand er keine Antwort darauf. Er wusste nur: Entweder leiden oder wachsen. Die Entscheidung fiel schnell: Er wollte wachsen.

Bei der Suche nach effizienter, persönlicher Weiterentwicklung stieß Johannes Rascher auf Boris Grundl und die Grundl Leadership Akademie. Begeistert von dessen Konzepten und Ansätzen begann er, an sich zu arbeiten und entwickelte sich weiter. Die Antworten, die er fand, motivierten ihn dazu, sich immer besser selbst zu führen. Das bewirkte schließlich auch den Wunsch als Trainer und Führungsexperte eine solche Transformation bei anderen Menschen auszulösen.

Johannes Raschers Leitsatz: Starke Menschen, starke Führungskräfte, starke Ergebnisse!

Die Führungsroutine – oder wie ich täglich Zeit für Führung finde

Zeit ist absolutes Luxusgut und wird heutzutage immer wichtiger. Wie viel Zeit genehmigen Sie sich pro Tag für die Führung und Entwicklung Ihrer Mitarbeiter? Frage ich lieber gleich nach der Führungszeit pro Woche? Wir erleben im Alltag bei unseren Kunden auf der einen Seite viele Menschen, die in der Theorie sehr viel über Führung wissen und sich inhaltlich sehr gut auskennen. Auf der anderen Seite ist es aber erschreckend, zu beobachten, wie wenig Menschen dabei vom Kennen ins Können (also ins Umsetzen und Tun) kommen.

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Führung durch Nichtführung am Beispiel von Zinédine Zidane als Führungskraft eines Champions-League-Siegers

Wer von Ihnen erinnert sich noch an das UEFA-Champions-League-Finale 2017?  Es war der 3. Juni 2017 im Millenium Stadium in Cardiff. Juventus Turin gegen Real Madrid. „Gigi“ Buffon gegen Cristiano Ronaldo. Halbzeitergebnis nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit: 1:1. Endergebnis nach einer fulminanten zweiten Halbzeit von Real Madrid: 4:1-Sieg für die Königlichen aus Madrid. Sie fragen sich jetzt sicherlich, was das Ganze mit Führung zu tun hat? Sehr viel!

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Die agile Führungskraft – oder „Wie mache ich mich als Führungskraft überflüssig, während die Ergebnisse immer besser und besser werden?“

Agile Führungskräfte, agile Führung und agile Teams werden gerade von vielen Management-Ratgebern und Business-Magazinen rauf und runter diskutiert. Doch was bedeutet Agilität eigentlich für die Führung?

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Klarheit – Eiern Sie noch rum oder kommen Sie zum Punkt?

Wissen Sie, was mich bei mir selbst und bei anderen in der Kommunikation auf die Palme bringt? Wollen Sie es wirklich wissen? Nicht auf den Punkt zu kommen. Rumzueiern!

Ich frage mich sehr häufig, warum dieses Phänomen gerade bei Führungskräften so weit verbreitet ist. Ist es nicht gerade in Berufen mit einem hohen kommunikativen Anteil wichtig, im Gespräch und in der Kommunikation schnell zum Kern der Sache zu kommen? Ich denke schon. Doch warum fällt uns Menschen das so schwer?

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Was Führung und Vertrieb voneinander lernen können

Was ist der Hauptunterschied zwischen einer Führungskraft und einem Verkäufer? Was fällt Ihnen dazu ganz spontan ein? Ich stelle diese Frage häufig im Training beim Kunden und erlebe bei der Diskussion dieser Frage äußerst Erstaunliches: Meist entfacht die Frage bei den Seminarteilnehmern einen regelrechten Kampf. Die jeweiligen Lager Führung und Verkauf sortieren ihre Argumente und rüsten nach und nach auf. Frecherweise schmückt sich die Führungsfraktion immer gerne mit dem Heiligenschein, dass Verkauf unter ihrer Würde sei. Die Vertriebsfraktion schießt dagegen, dass im Unternehmen ohne den Vertrieb gar nichts funktioniert und der Laden ohne diese Kompetenzen schon lange bankrott wäre. Diese verschiedenen Blickwinkel sind zwar verständlich, die persönliche Weiterentwicklung bringen sie allerdings nicht voran.

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Bei sich selbst sein für wirkungsvolles Führen

Ich stelle in meiner Arbeit in Unternehmen und Organisationen immer häufiger fest, dass der Wunsch nach wirkungsvoller Führung und Orientierung wächst. Viele Unternehmen wollen Menschen mit Ecken und Kanten, eine Führungskraft, die vorangeht, Entscheidungen trifft, Verantwortung übernimmt, klar und konsequent kommuniziert, aber auch gleichzeitig die Mitarbeiter und deren Entwicklung nicht aus den Augen verliert. Selbst nach der Europameisterschaft in Frankreich und dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft im Halbfinale diskutieren die „Fernsehexperten“, dass die Führung innerhalb der deutschen Mannschaft ausbaufähig ist: Es fehlen Fußballer vom Kaliber Effenberg und Kahn, alles ist zu nett und zu harmonisch, und ein Boateng, der das Zeug zum Führungsspieler hat, ist in dieser Rolle erst am Anfang und häufig verletzt.

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Der Wirkungs-Boost für Führung: Sag Ja zu dir!

Inwiefern ist ein „Ja zu sich selbst“, ein Wirkungs-Boost für Führung? Als Einstieg möchte ich Ihnen dazu einen kurzen Einblick in ein Coaching mit einem Unternehmer geben:

Unternehmer: Herr Rascher, ich stelle fest, dass mir einige Führungskräfte nicht richtig zuhören und während Präsentationen andauernd abschweifen und gedanklich woanders sind.

Coach: Woran beziehungsweise in welchen Situationen fällt Ihnen das speziell auf?

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Wirkungsvolles Delegieren. Oder: Wie mache ich mich als Führungskraft „überflüssig“

In den „Leading Simple“ Inhouse-Seminaren werde ich häufig gefragt, wie sich Führungskräfte mehr Zeit für wesentliche Führungsaufgaben freischaufeln können. Meine simple Antwort: Delegieren. Das verunsichert die Teilnehmer. Ihre Reaktion: „Das funktioniert nicht.“ Die Ausreden sind vielfältig:

  • Bei unserer Unternehmenskultur geht so etwas nicht.
  • Meine Mitarbeiter brauchen mich (Abhängigkeits-Mythos) – ohne mich geht hier absolut nichts.
  • Ich mache vieles selber, muss ich doch bei meinen Kollegen Präsenz zeigen und mich dadurch gut positionieren.
  • Ich muss in alles involviert sein und über sämtliche Prozesse, Abläufe und Strukturen Bescheid wissen.

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Spitzenleistung versus Durchschnittlichkeit – ein Widerspruch?

Im letzten Herbst habe ich unseren Akademieleiter Atilla Vuran zu einem Impulsvortrag nach Heidelberg begleitet. Er hat dort auf dem Führungskongress einen Impulsvortrag über Veränderungsprozesse, Transformation und Menschenführung in Unternehmen gehalten und an einer Podiumsdiskussion mit Experten aus verschiedenen Disziplinen aus Führung und Beratung teilgenommen.

Am zweiten Tag referierte der Benediktinermönch Anselm Grün auf diesem Kongress. Sein Thema: Werte und maßvoll leben bzw. die Kunst, das richtige Maß zu finden. Diese Thema übt eine große Faszination auf mich aus, nicht zuletzt weil wir in der Akademie mit unserer ersten „Führungssäule“ Wie führe ich mich selbst? Auch immer wieder mit dieser Fragestellung beschäftigt sind.

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Leading Simple: Erlebnis UND Ergebnis

Vor wenigen Wochen war ich mit einer Trainer-Kollegin bei einem wichtigen Kunden zu einer Leading Simple Inhouse-Schulung. Da es sich schon um den dritten Seminartermin (Leading Simple Teil 3) bei diesem Kunden handelte, war das Vertrauensniveau in der Gruppe schon deutlich angestiegen. Ein Seminarteilnehmer fragte mich folgendes:

Herr Rascher, das ist ja alles schön und gut, was ihr Trainer uns zu den Themen Führung und Kommunikation vermittelt. Mir macht das alles wirklich sehr viel Freude, und ich merke, dass ich mich persönlich enorm weiterentwickle. Aber welche Wirkung hat das Ganze für unseren Bereich und unser Unternehmen? Gibt es Studien oder nachweisbare Ergebnisse, die die Wirkung von Leading Simple eindeutig belegen können?

In solch einer Situation haben Sie als Trainer nur zwei Reaktionsmöglichkeiten: Sie bringen klare Fakten und liefern diese eindeutigen Nachweise, oder Sie sind einfach ruhig und wechseln eloquent das Thema.

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