Archiv - Juni 2017

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Wie Sie Ihr Unterbewusstsein stärker für sich nutzen können
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Durch Achtsamkeit im Hier und Jetzt sein
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Veränderungen erreichen: Zielzustände formulieren
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To do or not to do?

Wie Sie Ihr Unterbewusstsein stärker für sich nutzen können

Clara ist Mutter von vier schulpflichtigen Kindern. Ihr jüngster Sohn war in der Schule schlechter als seine Geschwister. Clara pflegte dem Jüngsten zu sagen, dass er einfach nicht das Zeug hätte, um in der Schule zu bestehen. Er müsse sich deswegen immer mehr anstrengen. Er hätte laut seiner Mutter nicht das Zeug, Abitur zu machen. Weil er dazu nicht geschaffen sei.

Diese Sätze hörte der junge Schüler immer wieder. Irgendwann war er von den Sätzen seiner Mutter selbst überzeugt. Das Resultat: Er zog es nie in Erwägung, Abitur zu machen. Schon früh hatte er es ausgeschlossen. Nachdem sich Clara viele Jahre später Wissen über die Funktionsweise des Unterbewusstseins aneignete, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie verstand: Ihr jüngster Sohn wäre genauso fähig gewesen wie sein Bruder und die Schwestern.

Wie oft haben andere Menschen ähnliche Sätze schon zu Ihnen gesagt? Dinge, die Sie vermeintlich nicht können oder schaffen?

Wie sich aus psychologischer Sicht Aussagen wie von Clara bei anderen Menschen manifestieren und auswirken, und wie sie selbst gegensteuern können, das erfahren Sie im heutigen Blog-Artikel.

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Durch Achtsamkeit im Hier und Jetzt sein

Das Projekt näherte sich dem Ende. In zwei Wochen sollte das neue Medikament endlich auf dem Markt sein und nun saß Robert verzweifelt an der Präsentation für die Geschäftsführung. Und da waren sie auch schon wieder, die quälenden Gedanken: „Was, wenn die Präsentation nicht gut wird?“ „Was, wenn das Medikament keinen Erfolg auf dem Markt haben wird?

In seinem Kopf spielten sich Horrorszenarien ab. Gerade erst hatte er mit seiner Frau ein Haus gekauft, ebenso ein neues Auto für den anstehenden Familiennachwuchs. Gedanklich legte er sich schon Argumente für die Diskussion mit dem Chef zurecht, warum dieser ihn nicht kündigen sollte, und fragte sich selbst immer wieder, warum er sich und seine Familie in eine solche finanzielle Abhängigkeit geführt hatte. Gerade in dieser schwierigen Phase des Jobs.

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Veränderungen erreichen: Zielzustände formulieren

Montagmorgen, 8 Uhr. Herr Maier hat einen Termin mit seinem Bereichsleiter. Er ist angespannt. Wehmütig erinnert er sich zurück an seine Anfänge in der Firma, als es ihm „noch gut ging“. Damals saß er häufig nach der Arbeit noch mit den Kollegen zusammen. Gemeinsam hatten sie Jahr für Jahr größere Gewinne erzielt, die Marktanteile systematisch ausgebaut und den Wettbewerb weit hinter sich gelassen.

Und heute? Heute ist alles anders. Herr Maier ist erschöpft. Nicht nur, dass die Erfolge des Unternehmens ausbleiben. Die Erinnerung an das letzte Gespräch mit seiner Führungskraft löst bei ihm ein flaues Gefühl aus. „Ich erwarte die Steigerung des Bereichsergebnisses um acht Prozent, Herr Maier!“ hatte dieser ihm mit bestimmter Miene zu verstehen gegeben. „Und das in den nächsten sechs Monaten!

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To do or not to do?

Haben Sie eine To-do-Liste? Viele Leute nutzen dieses einfache System, um ihre Aufgaben zu verwalten. Verwenden Sie auch eine Not-to-do-Liste? Diese Idee ist nicht wirklich neu und trotzdem kennen sie viele Leute nicht. Besonders für Führungskräfte, die eine neue Aufgabe übernommen haben, ist es zwingend, zumindest einen Teil der bisherigen Tätigkeiten abzugeben. Es ist nur leider oft so, dass Menschen die gleichen Aufgaben weiterführen, obwohl sie neue Verantwortungsbereiche erhalten haben. Das geschieht unter anderem darum, weil ihnen keiner sagt, dass sie einen Teil der bisherigen Zuständigkeiten übergeben sollten oder weil sie sie nicht loslassen können oder wollen. Oft wird auch gesagt: „Ich würde ja gerne abgeben, doch leider ist keiner da, der das übernehmen kann.“ Dann wird es eben weiterhin selbst gemacht!

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